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Katastrophenfall

Garmisch-Partenkirchen. Landrat Anton Speer stellte heute um 9.30 Uhr den Katastrophenfall für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen fest. Grund dafür ist die angefallene Schneelast, die durch die Schneefälle der vergangenen Tage entstanden ist. Zudem könnten weitere vorausgesagte Schnee- oder Regenfälle die Situation bei den Schneelasten verschärfen. Mit der Feststellung des Katastrophenfalls wird die Führung aller nachgeordneten Behörden auf das Landratsamt übertragen. Die Feststellung des Katastrophenfalls ermöglicht dem Landratsamt darüber hinaus zusätzliches Personal und Gerät, z.B. der Bundeswehr oder des THWs, zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte anzufordern. Die Straßen und Rettungswege sind frei. Für die Bürgerinnen und Bürger bestehen derzeit keine direkten Beeinträchtigungen.

Text: Landkreis Garmisch-Partenkirchen

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Um 15:30 Uhr hat Landrat Walch in Absprache mit den Verantwortlichen in der Führungsgruppe Katastrophenschutz den Katastrophenfall für den Landkreis Traunstein festgestellt. „Wir wollen die Handlungsfähigkeit der Hilfsdienste vollumfänglich gewährleisten und dabei auch auf die Hilfe der Bundeswehr zurückgreifen“, erklärt Landrat Siegfried Walch.

Grund für die Feststellung des Katastrophenfalls ist die aktuelle Schneelage, der anhaltende Schneefall und die damit verbundenen Störungen und Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Gemeinden, wie z. B. Schneelasten auf Dächern und Bäumen. Aufgrund der Gefahrensituationen übernimmt die Katastrophenschutzbehörde am Landratsamt unter Mitwirkung von Behörden, Dienststellen und Einsatzkräften der verschiedenen Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie der Bundeswehr die Koordinierung der Einsätze.

Die Situation ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Ebenso ist die Belastung von Hausdächern stets individuell zu beurteilen.

Es wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, welches unter 0861 58-411 bis mindestens 20:00 Uhr erreichbar ist. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir nicht alle einzelnen Bürgeranfragen sofort beantworten können.

Text/Foto: Landkreis Traunstein

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Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Am Donnerstag, 10. Januar 2019, hat Landrat
Josef Niedermaier um 22.37 Uhr den Katastrophenfall für den Landkreis Bad TölzWolfratshausen nach Artikel 4 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (Bay
KSG) ausgerufen. Die Entscheidung fiel mit dem Stab des Katastrophenschutzes im
Landratsamt, nachdem man sich intensiv beraten hatte und am späten Nachmittag
auch alle Städte und Gemeinden nach ihrer jeweiligen Situation gefragt hatte.

Der Katastrophenfall wurde ausgerufen, nachdem neben der Gemeinde Jachenau, die
bereits seit Beginn der Woche im Fokus steht, nun auch insbesondere die Gemeinden
Dietramszell, Icking, Geretsried, der Ortsteil Fall (Lenggries) und der Ortsteil Walchensee
(Kochel am See) mit den Schneemassen kämpfen. Große Probleme gibt es jeweils mit den
Zufahrtsstraßen als auch mit den Schneelasten auf den Dächern. „Die Gemeinden haben
sehr intensiv und besonnen die Schneemassen bewältigt, wegen der anhalten Schneefälle
und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen wird aber jetzt zusätzliche
Unterstützung benötigt“, beschreibt Landrat Josef Niedermaier die Gründe für die Ausrufung
des Katastrophenfalls. „Die Katastrophenschutzbehörde koordiniert nun die Einsätze der
Rettungs- und Einsatzkräfte sowie weiterer Dienststellen und kann gegebenenfalls auch
noch einmal zusätzliche Hilfe z.B. von Seiten der Bundeswehr anfordern“.

Text: Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen

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Landrat Georg Grabner erklärte um 10:15 Uhr den Katastrophenfall für den südlichen Landkreis Berchtesgadener Land (Markt Berchtesgaden, Gemeinde Bischofswiesen, Markt Marktschellenberg, Gemeinde Ramsau b. Berchtesgaden und Gemeinde Schönau a. Königssee) sowie für die Marktgemeinde Teisendorf. Grund ist die aktuelle Schneelage, der anhaltende Schneefall und die damit verbundenen Störungen und Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Gemeinden, wie z. B. Schneelasten auf Dächern und Bäumen. Aufgrund der Gefahrensituationen übernimmt die Katastrophenschutzbehörde am Landratsamt unter Mitwirkung von Behörden, Dienststellen und Einsatzkräften der verschiedenen Rettungs- und Hilfsorganisationen die Koordinierung der Einsätze.

Aufgrund der aktuellen Schneelage sind im Landkreis Berchtesgadener Land zahlreiche Verkehrswege gesperrt. Darüber hinaus sind Linienbus- und Bahnlinien von der Witterung betroffen. In ALLEN Schulen im Landkreis fällt der Unterricht heute und zum Teil auch morgen aus. Die Schulen sind jedoch geöffnet, um eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Das Landratsamt weist nochmals auf die Gefahren durch die Schneelast auf Dächern und Bäumen hin.

Text: Landratsamt Berchtesgadener Land

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Landkreis Miesbach. Aufgrund der massiven Schneefälle und der damit verbundenen Gefahren wurde am 07.01.2019 um 11:25 Uhr der K-Fall festgestellt.

Wer hilft mir im Notfall?

  • Für Feuermeldungen, umgestürzten Bäumen auf Straßen, oder Ölspuren ist grundsätzlich die Feuerwehr zuständig. Diese wird über die Integrierte Leitstelle alarmiert.
  • Für medizinische Notfälle wählen Sie bitte ebenfalls Es wurden keine Einträge gefunden!
  • Der Ärztliche Notdienst gibt Ihnen medizinischen Rat, wenn kein Notarzt vor Ort nötig ist.
  • Die Polizei erreichen Sie über 110!
  • Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat ein Bürgertelefon eigerichtet. Es ist erreichbar unter 08025 704 6666

Text: Landkreis Miesbach

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Die Bundeswehr hat den Moorbrand in Meppen im Griff. Trotz eines Sabotagefalls an den Schläuchen stehen die Zeichen auf Entspannung. Der Katastrophenfall wurde durch den Landrat Reinhard Winter vom Landkreis Emsland aufgehoben. Nach und nach werden zivile Feuerwehrkräfte entlassen. Die Bundeswehr wird die Löscharbeiten künftig alleine durchführen, heißt es. Derzeit sind noch 1447 Einsatzkräfte vor Ort. Darunter 64 Bundeswehrfeuerwehrkräfte, 367 Soldaten, 590 THW-Kräfte, 404 zivilie Feuerwehrleute sowie 18 MilBSKr.

Die Lage ist stabil und wird weiter beobachtet. So kommen unter anderem ein CH53 Transporthubschrauber und Geologen der Bundeswehr zum Einsatz. Weitere Tornado-Aufklärungsflüge sind für heute geplant. Die Panzerstraße bleibt für die Öffentlichkeit weiterhin gesperrt, um einen reibungslosen Verkehrsfluss der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Unter: https://katastrophenschutz.landkreis-emsland.de wurden aktuelle Messergebnisse des Landkreises Emsland veröffentlicht.

Foto: Bundeswehr

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Meppen. Aufgrund des Moorbrandes und der Wetterprognosen für heute hat Landrat Reinhard Winter um 09:40 Uhr in enger fachlicher Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium den Katastrophenfall ausgerufen. Dieser offizielle Akt sei eine wichtige Voraussetzung, um zum Beispiel auch mit überörtlicher Unterstützung planen und arbeiten zu können, insbesondere, wenn sich die Situation vor Ort nachhaltig verschärfe, erklärt Winter. „Wir wappnen uns für alle Eventualitäten und kommen hiermit vor die Lage“, unterstreicht der Landrat. „Mit Blick auf die neue Situation und die Prognosen der Bundeswehr können wir derzeit eine Evakuierung der Gemeinden Groß und Klein Stavern zudem nicht mehr ausschließen“, erläutert Winter. „Wir sind gut vorbereitet und wollen keine Unruhe erzeugen. Da der Schutz der Bevölkerung für uns an erster Stelle steht, möchten wir aber die Staverner frühzeitig darauf aufmerksam machen, dass eine Evakuierung nicht mehr undenkbar ist“, so Winter.

Bürgerinnen und Bürger Staverns sind daher aufgefordert, sich grundsätzlich auf eine eventuelle Evakuierung vorzubereiten. „Eine ganz konkrete Prognose ist derzeit nicht möglich, dennoch ist zu erwarten, dass sich Rauchbelästigung und Funkenflug verschärfen. Aber ob überhaupt evakuiert werden muss, ist natürlich abhängig vom Verlauf der Löscharbeiten auf dem Areal der Bundeswehr sowie den sich verändernden Wetterbedingungen“, ergänzt Winter. Hier befinde man sich in enger Abstimmung mit der Bundeswehr, Experten sowie den Einsatzkräften vor Ort. Zudem werde derzeit ein engmaschiges Netz an Messpunkten eingerichtet, um die Belastung durch den Rauch permanent zu überwachen.

„Die Einwohner Staverns sind aufgefordert, die Ruhe zu bewahren, sollten aber vorsorglich die wichtigsten Dokumente wie Ausweispapiere und benötigte Medikamente zusammenpacken“, empfiehlt der zuständige Dezernent Marc-André Burgdorf.

Sollte es zur Evakuierung kommen, würden zeitnah Sammelplätze und Unterbringungsmöglichkeiten kommuniziert. Auch das eigenständige Verlassen der Gemeinden sei natürlich möglich. Ein Bürgertelefon des Landkreises für Betroffene ist eingerichtet unter den Telefonnummern 05931 44-5701, 44-5702 und 44-1431.

Text: Landkreis Emsland

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Löscharbeiten eingestellt (Stand 21:15 Uhr)

Die Hubschrauberflüge, um den Brand auf dem Schwarzenberg in Kiefersfelden zu löschen, sind aufgrund der Dunkelheit eingestellt worden. Geplant ist, die Flüge morgen Früh um 08:30 Uhr wieder aufzunehmen.

Der Waldbrand ist nicht gelöscht. Eine Gruppe der Feuerwehr verbleibt als Brandwache an der Ramsauer Alm. Zudem stellt die Polizei eine Sicherheitswache im Mühltal.

Hubschrauber bleiben in der Nacht am Boden (Stand 20:05 Uhr)

Die Löscheinsätze der Hubschrauber werden mit Beginn der Dunkelheit eingestellt und morgen Früh fortgesetzt. Ein Hubschrauber mit Nachtsichtgerät bleibt zur Überwachung vor Ort. Zudem stellt die Bergwacht eine Drohne zur Verfügung.

Bei einem Überflug über den Schwarzenberg in Kiefersfelden stellte Kreisbrandrat Richard Schrank fest, dass der Brand etwa 300 bis 400 Meter breit und die Länge aus der Luft nicht einschätzbar war. Neun Hubschrauber sind im Einsatz, mehr sind aufgrund der Tallage nicht möglich.

Die Einsatzkräfte richteten zur Ramsauer Alm einen Pendelverkehr ein, um Löschwasser auf den Berg zu bringen. Feuerwehrkräfte nässen den Boden um ein Übergreifen der Flammen auf die Alm zu verhindern. Der Waldboden wird als torfartig beschrieben, was die Löscharbeiten erschwert. Insgesamt sind am Abend 250 Kräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Polizei und Rettungsdienst vor Ort.

Der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim Josef Huber machte sich im Einsatzgebiet ein Bild von der Lage. Er lobte die Einsatzkräfte für ihre hervorragende Zusammenarbeit und hohe Motivation. Seine Hoffnung für die Nacht sind viel Regen und kein Wind.

Flammen breiten sich aus (Stand 18:45 Uhr)

Der Waldbrand in der Gemeinde Kiefersfelden ist nicht unter Kontrolle. Angefacht von einem böigen Wind breiten sich die Flammen weiter aus.

Derzeit sind acht Hubschrauber im Einsatz, ein neunter ist im Anflug. Die angeforderten Flughelfer aus Bad Tölz sind im Start- und Landegebiet der Hubschrauber in Mühlau eingetroffen und unterstützen die Flughelfer aus dem Landkreis Rosenheim.

Die Hubschrauber bringen mit so genannten Außenlastbehältern Löschwasser in den Bereich des brennenden Bergwaldes. Sie haben ein Fassungsvermögen von 900 Litern, 1.000 Litern, 1.500 Litern und 4.000 Litern.

Schwierige Brandlöschung (Stand 17:50 Uhr)

Der Waldbrand in der Gemeinde Kiefersfelden kann nur aus der Luft bekämpft werden. Das Gelände ist so steil und die Winde so unberechenbar, dass Einsatzkräfte nicht in die Nähe des Brandherds eingesetzt werden können. Sie haben sich über die einzig mögliche Straße dem Feuer genähert und positioniert, um ein Übergreifen der Flammen auf die Ramsauer Alm zu verhindern. Die Personen, die sich auf der Alm aufhielten, wurden evakuiert.

Die Größe des Brandherds kann wegen der schwierigen Verhältnisse vor Ort und der Rauch-entwicklung nur geschätzt werden. Die Fläche soll demnach 200 Meter Mal 300 Meter betragen.

Derzeit sind vier Hubschrauber der Bayerischen Landespolizei, einer der Bundespolizei, einer des privaten Rettungsdienstes MHW und einer aus Tirol im Einsatz. Zwei weitere Maschinen aus Tirol sind im Anflug. Die Hubschrauber werden im Bereich Mühlau mit Wasser und Kerosin versorgt.

Aktuell sind rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht im Einsatzgebiet tätig. Zur Versorgung der Hubschrauber sind weitere Flughelfer aus Bad Tölz an-gefordert.

Katastrophenfall ausgerufen (Stand: 17:00 Uhr)

Aufgrund des Waldbrands im Gemeindegebiet von Kiefersfelden hat der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim Josef Huber den Katastrophenfall erklärt. Es gibt zwei Gründe für diese Entscheidung. Zum einen handelt es sich um ein koordinierungsbedürftiges Schadensereignis, da hier verschiedenste Einsatzkräfte unterwegs sind. Diesen Einsatzkräften werden alle Mittel zur Verfügung gestellt, um den Brand zu löschen. Zum anderen gibt es eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes, dass starke Sturmböen zu erwarten sind.

Text: Landkreis Rosenheim

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Mehr als 20 Hektar an der A 14 in Flammen / Feuerwehrleute müssen wegen Explosionsgefahr Sicherheitsabstand halten / Landkreis fordert Bundeswehr Hubschrauber zum Löschen aus der Luft an / Autobahn zwischen Kreuz A 24/A 14 und Ausfahrt Ludwigslust weiterhin gesperrt / Auch Löschpanzer im Einsatz.

Ein Großbrand an der Autobahn 14 bei Groß Laasch im Landkreis Ludwigslust-Parchim  hält seit Mittwochabend (04.07.2018) die Feuerwehren in Atem. Dort war zunächst eine 5 Hektar große Ackerfläche in Brand geraten. Durch heftigen Wind breitete sich das Feuer im Laufe des Abends auf ein etwa 20 Hektar großes Waldstück aus, das unmittelbar an die A 14 angrenzt. Aus Sicherheitsgründen wurden die A 14 vom Kreuz A 14/A 24 beidseitig bis zur Ausfahrt Ludwigslust und die K 38 zwischen Weselsdorfer Kreuzung (L 72) und Kreuzung Groß Laasch (L 73) voll gesperrt.

Zurzeit sind 65 Feuerwehrleute aus zehn Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Weitere Kräfte befinden sich in Bereitstellung und in Alarmbereitschaft. Aus Sicherheitsgründen müssen die Brandbekämpfer 1000 Meter Sicherheitsabstand zum Brandgeschehen halten, da es durch im Wald befindliche Munitionsreste, vermutlich aus dem 2. Weltkrieg, immer wieder zu gefährlichen Detonationen kommt. Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Ludwigslust-Parchim über das Innenministerium des Landes Unterstützung angefordert. Zugesagt wurde der Einsatz eines Bundeswehrhubschraubers zum Löschen aus der Luft.

Kreiswehrführer Uwe Pulss, Einsatzleiter vor Ort, rät dringlich von Fahrten in das Brand- und Einsatzgebiet ab. Bereits gestern hatten sich dort  zahlreiche Schaulustige eingefunden. Zum einen bestehe Lebensgefahr, nicht zuletzt durch mögliche Explosionen und die Feuer- und Rauchentwicklung, zum anderen würden Einsatzkräfte in ihrer Arbeit behindert.

Text: Landkreis Ludwigslust-Parchim

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