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Großeinsatz

Gummersbach (ots) – Seit 8:20 Uhr läuft derzeit ein größerer Polizeieinsatz in der Kölner Straße. Im Rahmen des Einsatzes einer Gerichtsvollzieherin gab es eine Bedrohungslage. Die Polizei hat das Wohnhaus betreten und eine männliche Person leblos angetroffen. Nach bisherigem Kenntnisstand hat sich der Bedroher mit einer Schusswaffe selbst das Leben genommen. Die Ermittlungen dauern an.

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, übermittelt durch news aktuell

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AMBERG. Wie bereits durch die Polizeiinspektion Amberg mitgeteilt, kam es am Samstagabend, 29.12.2018 zu verschiedenen Körperverletzungsdelikten im Stadtgebiet. Nachdem noch in den Abendstunden die Festnahme von vier Tatverdächtigen gelang, erfolgte am Sonntagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Vorführung der Tatverdächtigen vor die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht. Diese erließ Haftbefehle und die Beschuldigten wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

 

Nach derzeitigem Kenntnisstand ereignete sich die erste Tat gegen 18:45 Uhr als ein Zugfahrgast in der Bahnhofshalle unvermittelt mit Schlägen körperlich attackiert wurde. Der Täter flüchtete anschließen aus dem Bahnhofsgebäude.
In der Folge gingen bei der Polizeiinspektion Amberg und bei der Polizei-Einsatzzentrale mehrere Anrufe ein, in denen über eine tätliche Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten im Bereich des Bahnhofsvorplatzes berichtet wurde.
Eine umgehend zum Bahnhof beorderte Polizeistreife konnte vor Ort keine Auseinandersetzung feststellen. Die Täter hatten sich in Richtung Bahnhofstraße entfernt.
Am Einsatzort zeigte sich, dass es im und vor dem Bahnhof zu Attacken auf Passanten gekommen war. Die Geschädigten wurden dabei überwiegend leicht verletzt.
Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch die Polizeiinspektion Amberg, mit Unterstützung von umliegenden Dienststellen, gelang es der Tätergruppierung zunächst unterzutauchen.

Gegen 21:00 Uhr nahmen die Einsatzkräfte dann vier tatverdächtige, junge Männer im Bereich Obere Nabburger Straße / Schanzgäßchen fest.
Hierbei setzte sich einer der Tatverdächtigen körperlich zur Wehr und beleidigte die Einsatzkräfte.

Die Festgenommenen im Alter zwischen 17 und 19 Jahren sind afghanische, syrische und iranische Staatsangehörige und standen unter Alkoholeinfluss. Ihnen wird vorgeworfen in den Abendstunden zwischen 18:45 Uhr und dem Zeitpunkt der Festnahme gegen 21:00 Uhr insgesamt zwölf Personen im Bereich des Bahnhofes und der angrenzenden Altstadt körperlich attackiert und verletzt zu haben. Im Verlauf der umfangreichen Sachbearbeitung ergab es sich, dass entgegen der ersten Veröffentlichung, drei weitere Personen Verletzungen geltend machten.
Die Geschädigten im Alter zwischen 16 und 42 Jahren erlitten überwiegend leichte Verletzungen. Ein Jugendlicher im Alter von 17 Jahren wurde aufgrund einer Kopfverletzung, zur Überwachung stationär im Krankenhaus aufgenommen.
Zudem wurde durch einen der Verdächtigen ein Pkw durch einen Tritt beschädigt.

Nach Sachvortrag durch die Polizeiinspektion Amberg stellte die Staatsanwaltschaft Amberg Haftantrag gegen die vier Festgenommenen, insbesondere wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht erließ am Sonntagabend, nach Würdigung der Gesamtumstände Haftbefehle gegen die vier Beschuldigten, welche daraufhin getrennt voneinander in Justizvollzugsanstalten eingeliefert wurden.

Die umfangreichen polizeilichen Ermittlungen, durch die Polizeiinspektion Amberg, dauern an. Anwohner oder Passanten, die am Samstagabend auf körperliche Auseinandersetzungen im Bahnhofsbereich oder der Altstadt von Amberg aufmerksam geworden sind, oder selbst geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Amberg unter der Tel.-Nr. 09621/890-0 in Verbindung zu setzen.

Text: Polizeiinspektion Amberg

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Mannheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Wegen Verdachts des illegalen Waffenbesitzes und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat durchsuchten Spezialeinsatzkräfte und Ermittler der Kriminalpolizei Heidelberg in den späten Abendstunden des 19. Dezember 2018 vier Wohnobjekte in Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis. Drei dort angetroffene Tatverdächtige, eine 39-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 33 und 49 Jahren wurden festgenommen. In Plankstadt im Rhein-Neckar-Kreis konnte eine vollautomatische Waffe, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegt, aufgefunden und samt Munition sichergestellt werden. Es besteht der Verdacht, dass auf dem Grundstück dieses Wohnanwesens noch weitere Waffen versteckt sind. Die umfangreichen Suchmaßnahmen hierzu dauern an.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mannheim geführt. Zu den Hintergründen, für welchen Zweck die Waffe bestimmt war, liegen noch keine abschließenden Erkenntnisse vor. Ein Zusammenhang mit den aktuell bekannt gewordenen möglichen Ausspähungen an Flughafen besteht nach aktuellem Erkenntnisstand nicht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gem. § 89 a StGB dauern an. Die drei Tatverdächtigen sollen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.

Original-Content von: Polizeipräsidium Mannheim, übermittelt durch news aktuell

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Am Abend des 13.12.2018 kam es in Nürnberg St. Johannis zu drei Angriffen auf Frauen durch einen oder mehrere Unbekannte. Die Nürnberger Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei ist derzeit mit einem Großaufgebot im Stadtteil im Einsatz und fahndet weiter nach dem oder die Tätern. Es kann durchaus sein, das der oder die Täter noch mit einem Messer bewaffnet sind. Laut Medienberichten sind auch Spezialeinsatzkommandos im Nürnberger Stadtteil im Einsatz.

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#BAMBERG. Am frühen Dienstagmorgen kam es im Ankerzentrum zu einem größeren Polizeieinsatz. Mehrere Bewohner griffen Sicherheitsmitarbeiter und Polizeibeamte an. Zudem kam es zum Brand in einer Wohnung der Einrichtung. Massive Einsatzkräfte haben die Lage mittlerweile im Griff. Mehrere Personen konnten bereits festgenommen werden. Insgesamt gab es elf Verletzte.

Gegen 0.45 Uhr kam es in einem Gebäude nach einer Ruhestörung zum Übergriff auf Sicherheits-dienstmitarbeiter. In der Folge verbarrikadierten sich mehrere männliche Personen in dem Gebäude. Als die ersten Polizeistreifen eintrafen, wurden diese unter anderen mit Pflastersteinen beworfen.

Zahlreiche Einsatzkräfte umliegender Dienststellen und benachbarter Regierungsbezirke kamen zur Unterstützung nach Bamberg und umstellten zunächst das Gebäude. Zwischenzeitlich kam es auch zum Ausbruch eines Feuers in einer Wohnung in dem Gebäude. In der Folge verließen die Bewohner das Anwesen. Hierbei konnten die Einsatzkräfte acht Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Es handelt sich um Männer mit eritreischer Staatsangehörigkeit. Die alarmierte Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Allerdings mussten neun Personen wegen Rauchgasintoxikation behandelt werden. Ein Poli-zeibeamter erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen.

Einer der Tatverdächtigen hielt sich noch in der Unterkunft auf und konnte von Spezialeinsatzkräften in einer Wohnung festgenommen werden. Der Mann war leicht verletzt. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruch, schwerer Brandstiftung und weiterer Delikte aufgenommen. Ein Staatsanwalt aus Bamberg war ebenfalls vor Ort.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Hilfskräfte betreuten mehrere Bewohner der Unterkunft. Nach derzeitigem Stand wird der Sachschaden auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Annähernd 100 Polizeibeamte waren im Einsatz.

Text: Bayerische Polizei

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Kiel (ots) – Die Feuerwehr Kiel ist zurzeit in Gaarden im Großeinsatz. In der Elisabethstraße 47 brennt der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses. Die Bewohner haben bereits das Gebäude verlassen. Bisher gibt es keine Verletzten. Im Einsatz sind die Kräfte der Ost- und Hauptwache, die Feuerwehr Elmschenhagen und der Rettungsdienst.

Original-Content von: Feuerwehr Kiel, übermittelt durch news aktuell

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Lüneburg (ots) – Ausnahmezustand herrschte in den Abend- und Nachtstunden zum 03.10.18 nach einem Großbrand in den Dannenberger Innenstadt. Aus bislang ungeklärter Ursache war es am 02.10. gegen 21:15 Uhr zu einem Feuer in einem Gebäudekomplex Am Markt – Dannenberger Innenstadt – gekommen. Aufgrund der Bebauung sowie der vorherrschenden Witterung dehnte sich das Feuer in Kürze massiv auf insgesamt drei zum Teil historische mehrstöckige Gebäude aus und entwickelte sich zum Vollbrand der jeweiligen Gebäude. Die Feuerwehren der Region sowie benachbarter Landkreise waren mit mehr als 350 eingesetzten Feuerwehrkräften im Großeinsatz und versuchten ein weiteres Übergreifen auf weitere angrenzende Gebäude zu verhindern. Die Löscharbeiten dauerten bis in die späten Nachtstunden an. Parallel sind Einsatzkräfte der Feuerwehr aktuell weiterhin vor Ort. Die brandbetroffenen Gebäude sind allesamt stark beschädigt und unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf weit mehr als Euro Million Euro. Die Sperrungen im Innenstadtbereich dauern weiterhin an.

Die in den Gebäuden gemeldeten Bewohner, teilweise osteuropäische Leiharbeiter eines Dannenberger Lebensmittelherstellers, wurden ohne Personenschäden evakuiert. Aktuell geht die Polizei davon aus, dass sich keine weiteren Personen im Gebäude befunden haben. Eine Einsatzkraft der Feuerwehr erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde leicht verletzt.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wird die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg den Gebäudekomplex beschlagnahmen. Noch während des Brandes waren Spezialisten der Tatortgruppe der Polizeiinspektion vor Ort und sicherten ersten Spuren. In den Morgenstunden des 03.10. übernahmen Lüchower Ermittler des Bereichs Brandermittlungen die weiteren Maßnahmen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Aktuell können weder eine technische Ursache noch eine Form von Brandstiftung als Ursache ausgeschlossen werden.

Hinweise nimmt die Polizei Lüchow, Tel. 05841-122-0, entgegen. Parallel bitten die Lüchower Ermittler schon jetzt Augenzeugen bzw. Zeugen, die möglicherweise kurz nach Brandausbruch Videomaterial vom Brand aufgenommen haben, dieses zu sichern und dieses der Polizei zukommen zu lassen (Die Modalitäten/Verfahrensweise dazu wird die Polizei am morgigen 04.10. bekannt geben!).

Original-Content von: Polizeiinspektion Lüneburg, übermittelt durch news aktuell

Foto: Francy M.

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Am späten Abend des 18. September vermelden die Einsatzkräfte aus Seehausen, die Brandsituation unter Kontrolle zu haben. Die Kreisstraße K1020 bei Seehausen bleibt vorerst gesperrt.

Einsatzkräfte der Feuerwehren haben in der Nacht durchgehend Glutnester im 50 Hektar umfassenden Waldbrandgebiet gelöscht. Diese Arbeiten werden auch am heutigen Tag weitergeführt. Die Feuerwehrleute haben im Wald viele entzündete Stubben entdeckt, die weiter beobachtet werden müssen.

Aufgrund der Gefährdungslage besteht bis auf Widerruf absolutes Betretungsverbot im gesamten Einsatzgebiet. Dieses Verbot gilt ab sofort, auch wenn eine optisch sichtbare Sperrung erst nach Beendigung der Löscharbeiten vorgenommen werden kann. Zur Sicherheit der Einsatzkräfte bleibt die K 1020 zwischen Abzweig B 189 und Ortslage Seehausen bis auf weiteres voll gesperrt.

Durch das Feuer sind in dem Waldgebiet Bäume teilweise bis in  6 Meter Höhe verbrannt, stellenweise hatte das Feuer auch bis zu 15 Meter hohe Baumkronen erfasst. In der Nacht und am Vormittag des 19. September sind jedoch keine neuen Flächenbrände aufgekommen.

Im Einsatz waren in der akuten Brandphase 228 Feuerwehrleute mit 75 Fahrzeugen. Nachdem der Brand am Abend weitestgehend unter Kontrolle war, wurden diese durch den Fachdienst Brandschutz Salzwedel abgelöst. Diese 73 Kameraden und weitere ca. 75 Feuerwehrleute anderer Einheiten übernahmen mit 15 Fahrzeugen den Dienst von 21:00 bis 03:00 Uhr. Danach übernahmen wieder Feuerwehren aus dem Landkreis Stendal die Tagschicht, bei der 129 Kameraden mit 15 Fahrzeugen aktiv waren.  Unterstützt wurden die Wehren durch 22 Mitglieder von Hilfsorganisationen, die 4 Fahrzeuge im Einsatz hatten.

Die Einsatzleitung lag in den Händen des Wehrleiters der Verbandsgemeinde Seehausen, Michael Märten. Zur Ablösung hat die Verbandsgemeinde am Morgen des 19. September einen Einsatzleitwagen des Landkreises Stendal angefordert. Landrat Carsten Wulfänger hat dem zugestimmt und zwei Kameraden entsandt, die ab 10:30 Uhr die Koordinierung der Kräfte vorort übernehmen.

Neben den Einheiten, die zur Brandbekämpfung am Einsatzort sind, ist auch die Deutsche Bahn vorort und prüft die Schäden an der Bahnstrecke Osterburg – Seehausen. Festgestellt wurde, dass elektrische Bahnanlagen durch das Feuer beschädigt worden sind. Die Bahnstrecke ist im betroffenen Bereich voll gesperrt.

Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth zeigte sich überwältigt von der schnellen und umfangreichen überregionalen Hilfe. So rief beispielsweise die Stadt Perleberg ohne eine offizielle Anforderung von sich aus an und bot Nachbarschaftshilfe an.

Im Einsatz waren neben den lokalen Wehren auch Feuerwehren aus Brandenburg, Stendal, Bismark, Tangerhütte, Tangermünde, Arneburg, Arendsee, Perleberg, Wittenberge und andere. Die Landespolizei unterstütze mit einem Wasserwerfer, einem Erkundungshubschrauber und einem Löschhubschrauber.

Angefordert wurden auch wieder der Bergepanzer und Wassertanks des ortsansässigen Dienstleisters für Brand- und Katastrophenschutz DiBuKa. Landwirtschaftliche Betriebe der Region rückten mit Tankwagen an und sorgten damit dafür, dass ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Die Forstverwaltung stellte zwei Waldbrandpflüge zur Verfügung.

Rüdiger Kloth bedankte sich bei allen Einsatzkräften sowie beim Versorgungszug der Johanniter Unfallhilfe, der die Brandbekämpfer unermüdlich versorgt hat. Und ebenso bei Landrat Carsten Wulfänger, der kurze Zeit nach der ersten Meldung zur Brandstelle geeilt war und mit seinen Erfahrungen in der Bewältigung von Katastrophen und Großschadenslagen die Einsatzleitung unterstützte.

Text/Foto: Landkreis Stendal

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Der seit dem 3. September 2018 andauernde Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen erfordert weitere Kräfte aus den umliegenden Landkreisen. Wie heute bekannt wurde, droht die Lage außer Kontrolle zu geraten. Der Brand wird durch den Wind angefacht und bedroht nahe gelegene Wälder. Aus diesem Grund wurden die Einsatzkräfte von 800 nun auf über 1000 erhöht. Feuerwehren aus dem Landkreis Aurich, aus der Region Hannover, Osnabrück, Emden und vielen weiteren Landkreisen unterstützen die örtlichen Kräfte. Unterstützung bekommen die Feuerwehrleute durch Einheiten des Technischen Hilfswerks und der Bundeswehrfeuerwehr. Der Gestank des Brandes zieht in Richtung Nord Ost. Deshalb müssen Anwohner in den Landkreisen Nienburg/Weser, Delmenhorst, Vechta, Cloppenburg, Diepholz, Saterland, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck, Verden, Barßel und Emsland Fenster und Türen geschlossen halten. Wir versuchen, euch über die aktuelle Lage auf dem Laufenden zu halten.

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THW unterstützt bei Moorbrand in Meppen

von Simon

Seit mehr als einer Woche brennt ein Moor nahe dem niedersächsischen Meppen. Bisher ermöglichten mehr als 300 Ehrenamtliche des THW die Löscharbeiten durch ihre Wasserversorgung und sie unterstützen bei Führungsaufgaben. Darüber hinaus verpflegten sie mehrere hundert Einsatzkräfte.

Das THW setzt seit vergangenem Donnerstag elf Hochleistungspumpen ein, um Wasser durch sieben Kilometer lange Schlauchleitungen von einem Fluss zu zwei Übergabestellen zu transportieren, an denen die Feuerwehren das Wasser für die Löschmaßnahmen entnehmen. Für diese weitläufige Wasserförderung ist die Ausstattung von elf Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus den Landesverbänden Bremen, Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen zusammengezogen worden.

Neben den mittlerweile 240 eingesetzten THW-Kräften – am Wochenende waren es bis zu 320 aus 49 Ortsverbänden – sind viele Einheiten der umliegenden Feuerwehren und der Bundeswehr vor Ort. Da der Brand auf einem Gelände der Bundeswehr ausgebrochen ist, leitet diese auch den Einsatz. Damit alle Helferinnen und Helfer für die Dauer des Einsatzes verpflegt und untergebracht sind, forderte die Bundeswehr Teile des THW-Verbandes Bereitstellungsraum 500 Nord (BR 500 Nord) an. Diese Einheiten bauten einen Logistik-Stützpunkt auf, von dem aus sie die mittlerweile rund 800 Einsatzkräfte vor Ort verpflegen. Da die Löscharbeiten teilweise sogar nachts weiter geführt werden, müssen die Köche und Köchinnen dort vier Mahlzeiten pro Tag vorbereiten.

Die verschiedenen Komponenten eines BR 500 des THW können viele Aufgaben erfüllen: Dazu zählen Unterbringung und Verpflegung von bis zu 500 Einsatzkräften in einem Feldlager über einen langen Zeitraum, Materialerhaltung sowie Führung und Kommunikation. Sanitäre Infrastrukturen, Beleuchtung sowie Stromerzeugung sind ein Bestandteil dessen.

Zusätzlich sind Fachberaterinnen und Fachberater im Einsatz, um die Einsatzleitung über das Leistungsspektrum des THW bei solch größeren Schadenlagen zu informieren.

Text/Foto: THW

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