Sankt Augustin – Am heutigen Nachmittag gegen 16:30 Uhr kam es in Sankt Augustin zu einem tragischen Flugzeugabsturz. Ein einmotoriges Flugzeug stürzte auf einem Acker nahe des Flugplatzes Hangelar ab und geriet unmittelbar nach dem Aufprall in Brand.
Für den mutmaßlichen Piloten kam jede Hilfe zu spät – er verstarb noch an der Unfallstelle. Eine weitere Person an Bord des Flugzeugs wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Auch eine Ersthelferin, die sich nach dem Absturz vorbildlich engagierte, erlitt Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert.
Da zunächst unklar war, wie viele Menschen sich an Bord des Flugzeugs befanden, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Unglücksstelle alarmiert. Drei Rettungshubschrauber, zahlreiche Rettungswagen sowie mehrere Notärzte waren im Einsatz, um die Lage schnellstmöglich zu klären und die Verletzten zu versorgen.
Die Brandbekämpfung des in Flammen stehenden Wracks übernahm ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Augustin in Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr des Flugplatzes Hangelar. Auch nach dem Löschen des Feuers blieben die Einsatzkräfte weiterhin vor Ort, um die Polizei bei der Unfallaufnahme zu unterstützen. Mithilfe einer Kamera-Drohne dokumentierten sie das Trümmerfeld aus der Luft und sorgten mit Lichtmasten für eine umfassende Ausleuchtung der Einsatzstelle während der Bergungsarbeiten.
Insgesamt befanden sich rund 60 Kräfte der Feuerwehr sowie etwa 30 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Polizei, Flugaufsicht und weiteren Organisationen bis etwa 20:30 Uhr im Einsatz.
Die Ursache des Absturzes ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen hierzu hat die Polizei gemeinsam mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aufgenommen.