Zusammenhang mit G20: Randalierer greifen Autohaus an

Zusammenhang mit G20: Randalierer greifen Autohaus an

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#Magdeburg. In der Maxim-Gorki-Straße haben in der Nacht zum Montag bislang unbekannte Täter an einem Autohaus Scheiben  eingeworfen, Böller gezündet sowie die Fassade beschmiert.

Gegen 23:25 Uhr vernahm ein Mitarbeiter, der sich im Autohaus aufhielt, klirrende Geräusche. Als er aus dem Fenster sah stellte er 10-15 vermummte und schwarz gekleidete Personen fest, die in Richtung Gerhart-Hauptmann-Straße liefen. Als er sich zum Ausgang an der Rückfront des Gebäudes begab, hörte er einen ohrenbetäubenden Knall. An der Eingangstür hatten die Unbekannten einen Böller gezündet, der auch Schäden an der Fassade verursachte.  Bei der Inaugenscheinnahme des Tatortes wurde festgestellt, dass alle Scheiben des Firmengebäudes an der Front zur Maxim-Gorki-Straße beschädigt waren. Die Scheiben wiesen faustgroße Einschlagstellen auf. Unterhalb der Fenster ist die Fassade mit den Schriftzügen „Solidarität mit den Gefangenen des G 20“ und „Rache für die Verletzten von G 20“ beschmiert worden. Neben dem Gebäude standen zwei Kundenfahrzeuge (BMW) mit eingeschlagenen Scheiben.  Der entstandene Sachschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt. Es ist ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet worden. Da von einer politischen Motivation auszugehen ist, werden die Ermittlungen im Staatsschutzbereich geführt.

Polizeirevier Magdeburg – Pressemitteilung Nr.: 259/2017

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