Unwetterfront im Kreis Soest fordert Feuerwehren: Mehr als 250 unwetterbedingte Notrufe

Unwetterfront im Kreis Soest fordert Feuerwehren: Mehr als 250 unwetterbedingte Notrufe

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Soest (ots) – Eine Unwetterfront hielt seit Donnerstagnachmittag die Feuerwehren im Kreis Soest in Atem. Diese mussten zu mehr als 73 Einsatzstellen ausrücken. Bei den meisten Einsatzstellen handeltet es sich dabei um umgestürzte Bäume oder Gegenstände auf der Fahrbahn. Besonders betroffen waren die Orte Bad Sassendorf, Lippstadt, Möhnesee, Ense und Soest. Aber auch in den anderen Städten und Gemeinden wie Lippetal, Welver, Erwitte, Warstein, Rüthen und Geseke kam es zu zahlreichen Einsätzen. In Geseke Ortsteil Ehringhausen z.B. riss eine Oberleitung der Deutschen Bahn. Ein mit Gefahrgut (Diesel) beladener Güterzug kam daraufhin im Bereich des Bahnhofes zu stehen. Meldungen woraufhin der Zug brennen sollte bestätigten sich nicht. „Die Anwohner haben die Lage richtig eingeschätzt und erst einmal entsprechend die Feuerwehr alarmiert“ so Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. Die Bahnstrecke wurde durch die Deutsche Bahn gesperrt. In Lippetal-Heintrop schlug ein Blitz in ein Wohngebäude ein. Die Elektroinstallation des Hauses wurde dabei beschädigt. Zu einem Feuer im Gebäude kam es nicht. Aufgrund des Wetters lösten auch zahlreiche Brandmeldeanlagen im Kreis Soest z.B. in der LWL Klinik in Warstein aus. Diese Einsätze stellten sich aber glücklicher Weise alle als nicht reale Feuer heraus. In Bad Sassendorf musste die Feuerwehr zusätzlich noch einen brennenden Wohnwagen in der Nähe eines Gebäudes löschen. Nach der langen Trockenheit und den zahlreichen Bränden in den letzten Wochen kamen nun noch zahlreiche Einsätze durch den Sturm hinzu. „Wir helfen den Menschen in Notlagen, solange wir Personal und Material zur Verfügung haben. Feuerwehr ist eine Berufung kein Hobby. Natürlich ist es so, dass die Feuerwehren zurzeit häufig an Ihre Leistungsgrenzen kommen. Dies kann nur durch interkommunale Zusammenarbeit gelöste werden.“ so der Kreisbrandmeister Thomas Wienecke weiter. Zusammenfassend ist der Kreis Soest aber noch glimpflich davongekommen. Insgesamt liefen ca. 250 Notrufe auf der Leitstelle auf. Diese wurde personell hochgefahren.

Original-Content von: Feuerwehr Kreis Soest, übermittelt durch news aktuell

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