Unwetterbedingte Flächenlage in Bad Harzburg

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Als am Montag, den 25.07.2017, die Melder der Feuerwehr Stadt Bad Harzburg, Ortsfeuerwehr Bad Harzburg gingen, hatte noch keiner ahnen können, was sich in den kommenden Stunden und Tagen entwickelt. Vollalarm für die Feuerwehr der Stadt Bad Harzburg, Einsatzkräfte aus weiteren Städten und Gemeinden des Landkreises und Unterstützung aus Wolfsburg und dem Landkreis Harz. Kreisweit „Land unter“ und Katastrophenalarm für den Landkreis Goslar.

Allen im Stadtgebiet Bad Harzburg mussten durch Feuerwehr und THW bis Mittwochabend über 250 Einsatzstellen erkundet und zum Großteil abgearbeitet werden.

Schwerpunkte bildeten dabei die Bundesstraße 4 in der Ortsdurchfahrt Bad Harzburg, der Innenstadtbereich Herzog-Wilhelm-Straße, Herzog-Julius-Straße inklusive Neben- und Verbindungsstraßen. Der Hindenburgring, die Kurhausstraße und die Ilsenburger Straße, sowie der Bereich um den Bahnhof und den Güterbahnhof. In Bündheim die Bereiche um den Wildpark und Schlosspark. Im weiteren Verlauf die Bleichewiesen und Badestraße, Breite Straße, bis in den Ortsteil Schlewecke, dem Kirchenbrink und der dortige Dorfteich.

Über lange Zeit waren über 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW gebunden, schichtweise und immer wieder personell ausgetauscht. Nachdem sich der Pegel am späten Mittwochmittag stagniert hatte und später rückläufig war, begann man damit, nach Priorität und Dringlichkeit Keller und vollgelaufene Tiefgaragen auszupumpen. Vorrangig Arztpraxen, Supermärkte und weitere zur Infrastruktur benötigte Einrichtung.

Foto/Text: Feuerwehr Bad Harzburg

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