Sicheres Osterfeuer – Tipps der Feuerwehr Hamburg

Sicheres Osterfeuer – Tipps der Feuerwehr Hamburg

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Hamburg (ots) – Osterfeuer haben in Hamburg eine sehr lange Tradition. Beim richtigen und vor allem sicheren Abbrennen müssen einige Sicherheitsregeln beachtet werden. Die nachfolgenden Informationen der Feuerwehr Hamburg sollen dazu beitragen, die traditionellen Feuer zum Osterfest zu einem für alle Beteiligten ungetrübten Ereignis werden zu lassen.

- Die Zustimmung des Grundeigentümers für ein Osterfeuer ist 
erforderlich. Vergessen Sie nicht, sich für eine Genehmigung an Ihr 
zuständiges Bezirksamt zu wenden.
- Es dürfen sich aus dem Abbrennen des Osterfeuers keine 
Brandgefahren für die Nachbarschaft ergeben. Abstände zu Gebäuden mit
harter Bedachung mindestens 100 m und zu Gebäuden mit weicher 
Bedachung (Reetdächer) mindestens 200 m
- Die Größe der Stapel dürfen 5 m Höhe und 8 m Durchmesser nicht 
überschreiten.
- Zum traditionellen Osterfeuer gehört nur Holz als Brennmaterial. 
Autoreifen, Öle und andere Abfälle dürfen nicht verbrannt werden.
- Weil eine Rauchentwicklung nicht immer vermeidbar ist, muss ein 
Abstand zu verkehrsreichen Straßen und Bahnlinien von mindestens 200 
m eingehalten werden.
- Die Erreichbarkeit für die Feuerwehr muss in jedem Falle 
gewährleistet sein. Rettungswege sind frei zu halten.
- Anwohner, die nicht mitfeiern, sollten durch die Auswirkungen des 
Osterfeuers so wenig wie möglich belästigt werden. Diese Überlegungen
sind bei der Standortauswahl zu berücksichtigen.
- Verlassen Sie als Veranstalter bzw. Zuständiger die Feuerstelle 
nur, wenn sie komplett erkaltet ist.
- Für den Fall, dass mit zahlreichen Zuschauern zu rechnen ist, sind 
insbesondere Fragen der Feuerwehrzufahrt, des Parkraumes, des 
Aufstellens von Abfallkörben und der Vorhaltung von Toiletten, zu 
klären. Für Lautsprecherbenutzung, Abgabe von Speisen und Getränken, 
Sondernutzungen, können Erlaubnisse erforderlich sein.

Beim Unterschreiten der genannten Sicherheitsabstände, bei starker Trockenheit, ungünstiger Windrichtung und -stärke muss aufgrund der örtlichen Verhältnisse im Zusammenhang mit evtl. zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet werden, dass das Gefahrenrisiko reduziert wird. Das sind unter anderem folgende Maßnahmen:

- Wahl des Abbrennplatzes unter Berücksichtigung der Witterung 
(Trockenheit, Windrichtung u. Windstärke)
- Reduzierung des Brandgutes
- Vorhaltung eigener Löschgeräte
- Sicherheits- u. Ordnungskräfte

Zur besonderen Beachtung:

Werden die vorgenannten Sicherheitsvorgaben nicht eingehalten, so kann sich daraus eine Zunahme der Gefährdung ergeben, bis hin zur fahrlässigen Brandstiftung einerseits und dem notwendigen Einschreiten der Behörden andererseits.

Sollte trotz Einhaltens unserer Sicherheitshinweise ein Notfall eintreten, wählen Sie sofort den Notruf 112.

Original-Content von: Feuerwehr Hamburg, übermittelt durch news aktuell

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