SEK-Einsatz: Mann droht mit Schusswaffe nach Notruf-Missbrauch

SEK-Einsatz: Mann droht mit Schusswaffe nach Notruf-Missbrauch

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© Bundespolizei 1999-2016

Braunschweig (ots) – Zu einer gewaltsamen Wohnungsöffnung durch die Polizei kam es am späten Mittwoch Nachmittag in der Moselstraße in Braunschweig. Ein 42-jähriger Mann hatte mehrfach über Notruf bei der Leitstelle Polizei angerufen und die Beamten beleidigt. Anlass war eine Personenkontrolle des Mannes am Vormittag im Bereich des Kennedyplatzes. Eine Polizeistreife suchte die Wohnung des Mannes auf, um polizeiliche Maßnahmen zum Unterbleiben der Anrufe zu treffen. Der Mann öffnete allerdings nicht die Tür und drohte stattdessen, dass er eine scharfe Schusswaffe habe und auch bereit sei, diese einzusetzen.

Der Bereich um die Wohnung des 42-jährigen wurde daraufhin weiträumig abgesperrt. Gegen 17.00 Uhr wurde die Wohnungstür durch Beamte des Spezialeinsatzkommandos aufgesprengt und der Mann konnte in seiner Wohnung überwältigt werden. Der vermeintliche Bedroher blieb hierbei unverletzt wurde jedoch aufgrund seines psychischen Zustandes dem Krankenhaus zugeführt. Eine Schusswaffe konnte im Rahmen der Durchsuchung nicht aufgefunden werden.

Strafrechtlich erwarten den Beschuldigten nun Verfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen sowie der Beleidigung.

Original-Content von: Polizei Braunschweig, übermittelt durch news aktuell

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