Schwerer Verkehrsunfal in Böblingen: „Schaulustige“ behindern Arbeit der Rettungskräfte

Schwerer Verkehrsunfal in Böblingen: „Schaulustige“ behindern Arbeit der Rettungskräfte

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Foto: www.simon-dev.net

Ludwigsburg (ots) – Zu einem Zusammenstoß zweier Verkehrsteilnehmer ist es am Mittwochabend gegen 20:05 Uhr im Kreuzungsbereich der Wilhelmstraße/ Karlstraße gekommen. Dabei wurden 6 Personen verletzt, eine davon schwer. Die Arbeiten der Rettungskräfte wurden von Beginn an von zahlreichen „Schaulustigen“ behindert, die sich von mehreren Seiten der Unfallstelle näherten. Erst nach mehrfacher und eindringlicher Aufforderung durch die Polizeibeamten entfernten diese sich von der direkten Unfallstelle. Einige von ihnen blieben auf dem angrenzenden Gehweg und verfolgten von dort aus die Unfallaufnahme.

Laut ersten Ermittlungen fuhr eine 22-Jährige aus Sindelfingen mit ihrem Pkw Daimler auf der Karlstraße in Richtung Wilhelmstraße. Aus der Wilhelmstraße kam im weiteren Verlauf, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, der 17 Jährige Unfallverursacher, missachtete die Vorfahrtsregelung und kollidierte im dortigen Kreuzungsbereich mit dem Pkw der 22 Jährigen. Im Fahrzeug des Unfallverursachers wurde ein 18 Jähriger, welche vermutlich unangeschnallt auf der Rückbank sass, eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Bei ihm bestand aufgrund seiner Verletzungen Lebensgefahr. Der 17 jährige Fahrer, sowie zwei weitere Insassen (17, 18) zogen sich beim Unfall leichte Verletzungen zu. Im geschädigten Fahrzeug zogen sich die Fahrerin und ihr 21 jähriger Beifahrer ebenfalls Verletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Im Verlauf der Unfallaufnahme griff der Fahrer des Unfallfahrzeuges einen Polizeibeamten an und verletzte diesen hierbei leicht an der Hand. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Unfallverursacher nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Die Feuerwehr war 6 Fahrzeugen und 30 Mann, der Rettungsdienst mit 4 Fahrzeugen und 2 Notärzten vor Ort.

Original-Content von: Polizeipräsidium Ludwigsburg, übermittelt durch news aktuell

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