Pilzvergiftung: Größere Rettungsdienstlage am Abend

Pilzvergiftung: Größere Rettungsdienstlage am Abend

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Dorsten-Östrich, Brückenweg, 23.09.2017, 20:31 Uhr (ots) – Am gestrigen Abend wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Dorsten zu einem Campingplatz gerufen. Gleich mehrere Personen erlitten nach dem Verzehr von gesammelten Pilzen eindeutige Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Herz-Kreislauf-Probleme, ähnlich einer Magen-Darm-Infektion. Vier Personen hatten beim Eintreffen zweier Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug das Krankenhaus selbständig aufgesucht. Drei weitere Personen mussten notärztlich versorgt und ebenfalls einem Krankenhaus zugeführt werden.

Bei einer Knollenblätterpilz-Vergiftung zum Beispiel kann es nach ein bis zwei Tagen zur Schädigung der Leber, die von Blutgerinnungs- und Nierenfunktionsstörungen begleitet werden, kommen. Im schlimmsten Fall stellt die Leber ihre Funktion ein, sodass nur noch eine Lebertransplantation das Leben des Patienten retten kann. Daher sollten im Zweifelsfall nur die Pilze gegessen werden, die von Fachleuten geprüft wurden.

Original-Content von: Feuerwehr Dorsten, übermittelt durch news aktuell

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