Nach Tornado: Aufräumarbeiten im Kreis Viersen die ganze Nacht hindurch

Nach Tornado: Aufräumarbeiten im Kreis Viersen die ganze Nacht hindurch

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Ein Tornado hat eine Schneise der Verwüstung durch den Kreis Viersen geschlagen. Von etwa 17.45 bis 18.15 Uhr zog der Tornado über Viersen-Boisheim, Nettetal-Schaag, Schwalmtal-Dilkrath, Schwalmtal und teilweise über Niederkrüchten. In Viersen-Boisheim sind Häuser so stark beschädigt, dass sie vorübergehend unbewohnbar sind. Gesonderte Informationen dazu erfolgen über die Stadt Viersen, die einen Krisenstab eingerichtet hat.

Für die Kreisleitstelle wurde Leitstellenalarm ausgelöst und das Personal wurde auf 10 Personen hochgefahren. Es wurden alle fünf Einsatzleitplätze in der Leitstelle sowie weitere fünf Ausnahmeabfrageplätze besetzt. Die Kreisleitstelle hat im Informationsdienst Gefahrenabwehr des Landes NRW eine entsprechende Schadenslage angelegt. Daraus geht beispielsweise hervor, dass 360 Feuerwehrleute und 60 THW-Helfer im Einsatz waren. Sie hatten bis 22 Uhr 39 Einsätze (Es handelt sich hier um die Einsätze, die über die Kreisleitstelle koordiniert wurden). Die Feuerwehr Schwalmtal ist mit allen Kräften im Einsatz. Die Bereitschaft in Schwalmtal wurde deshalb durch Kräfte und Fahrzeuge der Feuerwehren Willich und Brüggen gestellt.

Rund 150 Menschen haben durch die Windhose materielle Schäden erlitten.

  • Die Landsctraße von Schwalmtal-Dilkrath in Richtung Viersen-Boisheim ist wegen umgestürzter Bäume auch im Berufsverkehr am Donnerstag Morgen gesperrt. Umgestürzte Bäume haben dort auch Autos zerstört.
  • In Nettetal-Schaag ist ein Baum auf ein Auto gefallen und hat einen Mann schwer verletzt.
  • In Nettetal ist außerdem ein Feuerwehrmann durch einen Stromschlag leicht verletzt worden.

Text: Pressemeldung Kreis Viersen

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