Lüneburg: Evakuierung im Elfenbruch am 7. März 2018

Lüneburg: Evakuierung im Elfenbruch am 7. März 2018

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Schon jetzt steht fest, dass am kommenden Mittwoch, 7. März 2018, rund 1400 Personen in Lüneburgs Süden morgens ab 9 Uhr für einige Stunden ihre Häuser und Wohnungen räumen müssen. Die Evakuierung ist erforderlich, um einen Blindgänger-Verdachtspunkt zu beseitigen. Schulen und andere öffentliche Einrichtungen sind praktisch nicht betroffen. Der Berufsverkehr kann noch normal fließen, erst danach kommt es zu Straßensperrungen. Auch für die Buslinien und den Güterverkehr sind nur wenige Einschränkungen zu erwarten.

Das betroffene Gebiet liegt rund um die Fundstelle in der Elfenbruchwiese und erstreckt sich über den südwestlichen Bockelsberg, die südlichen Quartiere Oedemes, In der Süßen Heide, Im Kamp sowie nordwestlich und nördlich, etwa vom Steinweg bis zum Ovelgönner Weg (siehe Karte und Liste der von der Evakuierung betroffenen Straßen und Hausnummern). Was dieses Mal anders ist als bei den vorgehenden 13 Evakuierungen seit 2014: Auch wenn die Kampfmittelexperten jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen können, was da im Untergrund liegt, steht doch schon fest, dass evakuiert werden muss. Das hängt mit dem sehr feuchten und damit veränderlichen Untergrund an der Fundstelle zusammen, der dazu zwingt, zwei Schritte in einem zu erledigen. Der Vorteil für alle Betroffenen: Sie können sich schon früh auf die Evakuierung einstellen.

Text/Bild: Hansestadt Lüneburg

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