Lkw-Unfall auf der BAB 2 im Bereich Bielefeld sorgt für Verkehrschaos

Lkw-Unfall auf der BAB 2 im Bereich Bielefeld sorgt für Verkehrschaos

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Bielefeld (ots) Am 02.09.2015, gegen 14.40 Uhr, ereignete sich auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und der Autobahnrastanlage „Niedergassel“ ein folgenreicher Lkw-Unfall.

yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7 - Lkw-Unfall auf der BAB 2 im Bereich Bielefeld sorgt für VerkehrschaosEin 58-jähriger Silozugfahrer aus Österreich fuhr – kurz nachdem er von der BAB 33 auf die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund gewechselt hatte – aus noch nicht geklärten Umständen über die komplette Fahrbahn in die dortige Mittelschutzplanke. Hierbei löste sich der mit Leim beladene Siloauflieger von der Sattelzugmaschine, durchbrach die Mittelschutzplanke und kam quer zur Fahrtrichtung zum Stehen. Die Sattelzugmaschine fuhr linksseitig gegen den Brückenpfeiler einer Fußgängerbrücke und konnte vom Lkw-Fahrer anschließend auf dem linken Fahrstreifen angehalten werden. Glücklicherweise kollidierte auf beiden Richtungsfahrbahnen kein weiteres Fahrzeug mit dem quer liegenden Siloauflieger. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die Feuerwehr Bielefeld rückte mit einem Großaufgebot aus. Durch ausgelaufenen Dieselkraftstoff wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Dortmund über mehrere hundert Meter verunreinigt und gefährlich glatt.

Die Bergung des Silozuges läuft aktuell an. Sie gestaltet sich umfangreich. Bevor das Bergungsunternehmen tätig werden kann, muss der Siloinhalt in einen Ersatzauflieger umgepumpt werden.

Die Vollsperrung der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund wird vermutlich noch bis in die Abendstunden andauern. Hier staut sich der Verkehr zurzeit auf einer Länge von 16 Kilometern. Der Verkehr wird ab dem Autobahnkreuz Bielefeld über die BAB 33 abgeleitet. Auf der Richtungsfahrbahn Hannover wird der Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Auch hier staut sich der Verkehr über mehrere Kilometer. Auf den Umleitungsstrecken kam es ebenfalls zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf ca. 150.000 Euro

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