Kollision zwischen Sattel-Lkw und Zug

Kollision zwischen Sattel-Lkw und Zug

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SCHONGAU. Am Freitagnachmittag, 19.09.17, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einen Personenzug und einem Lkw. 17 Fahrgäste und der Zugführer wurden dabei leicht verletzt.

Gegen 16.10 Uhr fuhr ein rumänischer Lkw mit Sattelauflieger, welcher mit Altpapier beladen war, auf der Friedrich-Haindl-Straße zur dortigen Papierfabrik. Offensichtlich missachtete bzw. übersah der Fahrer, ein 44jähriger bulgarischer Staatsangehöriger das Rotlicht am dortigen Bahnübergang. Der Regionalzug, welcher kurz zuvor aus dem Bahnhof Schongau in Richtung Weilheim ausfuhr, prallte in den Sattelauflieger, welcher sich noch auf den Schienen befand.

Im Zug, welcher mit 88 Personen besetzt war, wurden nach dem jetzigen Ermittlungsstand 17 Fahrgäste und der Zugführer leicht verletzt. 16 Personen wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die unverletzten Personen wurden zunächst in einem Gebäude der Papierfabrik untergebracht und setzten anschließend ihre Fahrt mit dem eingerichteten Schienenersatzverkehr bzw. privat fort. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Der Sattelauflieger wurde, nachdem er vor Ort entladen wurde, von einer Spezialfirma abgeschleppt. Der Zug konnte selbstständig in den Bahnhof Schongau zurückfahren. Der Sachschaden am Sattelauflieger und am Triebwagen beläuft sich auf ca. 120.000,- €. Neben der Polizei waren 112 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schongau, Peiting, Altenstadt, Herzogsägmühle, Hohenpeißenberg, der Kreisbrandinspektion, der Werksfeuerwehr, 52 Kräfte des Rettungsdienstes, das THW sowie der Notfallmanager der Bahn im Einsatz.

Bayerische Polizei

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