Katastrophenfall in Bayreuth nach Großbrand einer Diskothek

Katastrophenfall in Bayreuth nach Großbrand einer Diskothek

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Mehr als 380 Einsatzkräfte von #Feuerwehr, #THW und #BRK im Einsatz – Nachlöscharbeiten dauern bis in die frühen Morgenstunden an

Nach dem Großbrand in #Bayreuth, bei dem für das Stadtgebiet auch der #Katastrophenfall ausgelöst wurde, ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle. Die Anzahl der Personen mit einer Rauchgasvergiftung und Atemwegsreizungen ist mittlerweile auf acht angestiegen. Die Löscharbeiten werden die komplette Nacht andauern.

Das Feuer in der Diskothek in der Bayreuther Badstraße war kurz vor 16 Uhr ausgebrochen, und der zunächst entstandene Schwelbrand setzte anschließend das komplette Gebäude in Flammen. Aufgrund der nach wie vor enormen Rauchentwicklung sperrten Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt mit zahlreicher Unterstützung der umliegenden Dienststellen als auch der Bereitschaftspolizei den Bereich um die Badstraße weiträumig ab. Die Anwohner werden nach wie vor aufgefordert, die Fenster und Türen ihrer Wohnungen geschlossen zu halten. Gegen 21 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Der Gebäudetrakt der Diskothek wurde durch das Feuer allerdings komplett beschädigt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mindestens mehrere hunderttausend Euro.

Neben den beiden Männern, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Diskothek aufhielten und eine Rauchgasvergiftung erlitten, meldeten sich nach und nach weitere Personen beim Rettungsdienst und klagten über Atemwegsreizungen. Das Rote Kreuz hatte hierzu an der Bushaltestelle am Hohenzollernring Ecke Romanstraße eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Atembeschwerden eingerichtet. Insgesamt wurden bislang acht Personen vom Rettungsdienst zum Teil ambulant behandelt. Vorsorglich wurden auch Maßnahmen für eine mögliche Evakuierung von Anwohnern vorbereitet, die durch den starken Rauch betroffen sind. Bis in die Abendstunden war eine Räumung von angrenzenden Gebäuden allerdings nicht erforderlich.

Insgesamt waren rund 380 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des Bayerischen Roten Kreuzes und der Polizei an den Brandort geeilt. Darunter waren Feuerwehrleute der Abteilungen Aichig, Altstadt, Innere Stadt, Meyernberg, Löschzug Ost, Oberkonnersreuth, Oberpreuschwitz, St. Georgen, Thiergarten sowie die Ständige Wache und die Freiwillige Feuerwehr Laineck. Aus dem Landkreis waren die Freiwilligen Feuerwehren Heinersreuth, Bindlach, Weidenberg und Pegnitz im Einsatz. Sobald die Löscharbeiten weitestgehend abgeschlossen sind, werden die Brandsachbearbeiter der Kripo Bayreuth die weiteren Ermittlungen übernehmen.

Text: Stadt Bayreuth

Foto: https://twitter.com/krikreu

 

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