Kampfmittelverdacht in Seelhorst

Kampfmittelverdacht in Seelhorst

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#Seelhorst. Luftbildauswertungen seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen sowie technische Sondierungsmaßnahmen im Zuge der Fahrbahnsanierungsarbeiten am Seelhorster Kreuz haben gezeigt, dass es sich an zwei Verdachtspunkten um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Verdachtspunkte müssen jedoch weiter erkundet werden.

Eine weitere Freilegung der Verdachtspunkte ist technisch sehr anspruchsvoll und mit einem hohen Material- und Zeitaufwand verbunden. Die erforderliche Freilegung soll zunächst bis auf einen Meter oberhalb der Verdachtspunkte herangeführt werden, um weitere Sondierungen durchführen zu können. Sollte sich hierbei herausstellen, dass ein Kampfmittelfund ausgeschlossen werden kann, werden die für eine Entschärfung notwendigen Maßnahmen aufgehoben. Erhärten sich hingegen die Anhaltspunkte, so müssen die Verdachtspunkte vollständig freigelegt werden.

Sicherheitsradius von 1.000 Metern

Die entsprechende Öffnung ist zwingend mit einer Evakuierungsmaßnahme verbunden, die sich auf einen Sicherheitsradius von 1.000 Meter bezieht, in dem zirka 5.200 Einwohnerinnen und Einwohner leben. Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind die Stadtteile Kirchrode, Seelhorst und Waldheim. Besondere Einrichtungen innerhalb des Sicherheitsbereiches sind unter anderem ein Wohn- und Pflegeheim, die Tierärztliche Hochschule, eine Verlagsgesellschaft und mehrere Handels- und Produktionsbetriebe.

Möglicher Termin für Kampfmittelbeseitigung: 3. September 2017

Als möglicher Termin für die Kampfmittelbeseitigung und der damit verbundenen Evakuierung des Sicherheitsbereichs wurde zwischen dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen, der Polizeidirektion Hannover und der Landeshauptstadt Hannover Sonntag, 3. September 2017, festgelegt.

Beginn der Evakuierung um 9 Uhr

Den Sicherheitsbereich innerhalb des Evakuierungsradius müssen alle Personen verlassen, die sich dort aufhalten. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner müssen um 9 Uhr ihre Wohnungen verlassen.

Karte und Straßenliste

Den Sicherheitsbereich innerhalb des Evakuierungsradius müssen alle Personen verlassen, die sich dort aufhalten. Einen Kartenausschnitt mit dem Evakuierungsradius sowie eine Liste der betroffenen Straßen, Wege und Plätze sind dieser Information beigefügt – maßgeblich ist die Straßenliste.

Weitere Infos: Stadt Hannover

Text/Foto: Stadt Hannover

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