Hannover: Kampfmittelverdacht an fünf Verdachtspunkten erhärtet – 50.000 Menschen betroffen

Hannover: Kampfmittelverdacht an fünf Verdachtspunkten erhärtet – 50.000 Menschen betroffen

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Die Stadt #Hannover teilt mit (betrifft #hannbombe): Die durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) fortgeführten Sondierungen auf dem Grundstück in der Wedelstraße im Hannoverschen Stadtteil #Vahrenwald sowie auf einer weiteren nahegelegenen Fläche haben zu dem Ergebnis geführt, dass es sich an fünf Verdachtspunkten um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte.

Zwei der Verdachtspunkte befinden sich auf dem Baugrundstück Wedelstaße, drei weitere Verdachtspunkte befinden sich auf einer nahegelegenen Fläche. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner, diese Verdachtspunkte müssen jedoch am Sonntag (7. Mai 2017) vollständig geöffnet werden.

Lediglich auf einer weiteren Teilfäche auf dem Baugrundstücke Wedelstraße sind jetzt noch abschließende Sondierungen durch den KBD erforderlich.

Hintergrund

Im Zuge von bauvorbereitenden Maßnahmen auf einem Baugrundstück in der Wedelstraße erfolgten großflächige technische Sondierungen, bei denen die Kampfmittelverdachtspunkte lokalisiert wurden. Bei Luftbildauswertungen des KBD im Umfeld des betroffenen Baugrundstückes hatten sich weitere Verdachtspunkte auf nahegelegenen Flächen ergeben. Bei den bis zum jetzigen Zeitpunkt fortgeführten Sondierungen bestätigte der KBD, dass sich der Verdacht auf mögliche Bombenblindgänger an mehreren Punkten erhärtet hat, so dass eine vollständige Freilegung erforderlich wird.

Rund 50.000 Menschen leben innerhalb des Sicherheitsbereiches

Auf Basis der jetzt vorliegenden Erkenntnisse erfolgt die Einrichtung des Sicherheitsbereiches zur Entschärfung der möglichen Bombenblindgänger. Innerhalb des Sicherheitsbereiches leben zirka 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Radius ist im östlichen Radius verkleinert worden

Auf einer östlich des Baugrundstückes Wedelstraße gelegenen Fläche konnte aufgrund der Ergebnisse der technischen Sondierung ein Kampfmittelverdacht ausgeschlossen werden, aus diesem Grund wurde eine Verkleinerung des Sicherheitsbereiches in Teilbereichen möglich.

Betroffene Einrichtungen

Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind weiterhin die Stadtteile Vahrenwald, List und Nordstadt. Besondere Einrichtungen innerhalb des Sicherheitsbereiches sind unter anderem sieben Alten- und Pflegeeinrichtungen, die Sophienklinik, das Conti-Werk Vahrenwald, der üstra-Busbetriebshof Vahrenwald, die Zentrale Polizeidirektion Hannover, die Polizeiinspektion Ost sowie auch die Feuer- und Rettungswache 1.

Mehrsprachige Informationsblätter wurden am 22. April verteilt

Für die Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme wurden alle im gültigen Sicherheitsbereich betroffenen Haushalte am Samstag, 22. April, mit mehrsprachigen Informationsblättern in deutscher, englischer, russischer, türkischer und polnischer Sprache sowie über die Warn-App KATWARN informiert. Die Verteilung der Informationsblätter führten mehr 200 Helfer von DLRG, THW sowie von den Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover durch.

Pressemeldung: Stadt Hannover

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