Erneut Explosion in Hamburger Hochbunker

Erneut Explosion in Hamburger Hochbunker

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Symbolbild: Blaulichtreport Deutschland // Foto-Neuwied.de

Wieder Großeinsatz für die Hamburger #Feuerwehr – wieder Brand in einem Hochbunker. In dem Gebäude lagert Pyrotechnik. Es kommt zu mehreren Verpuffungen. Für die Feuerwehr ein schwieriger Einsatz.

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage ist in einem Hamburger #Hochbunker Feuer ausgebrochen. In dem Bauwerk aus dem Zweiten Weltkrieg lagern bis zu 5,5 Tonnen Pyrotechnik. „In dem Bunker im Stadtteil #Bahrenfeld hat es recht große Zerstörungen gegeben“, sagte ein Sprecher der #Feuerwehr.

Ein Teil der Pyrotechnik sei wohl in der Nacht explodiert. Die Löscharbeiten mussten zwischendurch unterbrochen werden, weil es nach weiteren Verpuffungen zu gefährlich war. „Das ist ein extrem schwieriger Einsatz“, meinte der Sprecher. „Im Moment müssen wir abwarten.“

Verletzte gab es nicht. Die Häuser in der Nachbarschaft des Bunkers in der Von-Sauer-Straße wurden vorsorglich geräumt. Ihre Bewohner seien in Sicherheit. „Die Gefahr für die Anwohner ist gering, weil die Pyrotechnik dem Bunker nichts anhaben kann“, sagte der Sprecher weiter. Etwa 150 Menschen waren betroffen. „Etwa die Hälfte haben wir vorerst in Bussen und Zelten untergebracht, die anderen sind bei Verwandten oder Freunden untergekommen“, berichtete der Sprecher.

Die Feuerwehr war mit einem großen Aufgebot zu dem dreigeschossigen Gebäude ausgerückt. Die Pyrotechnik lagerte im ersten und zweiten Obergeschoss. Der Einsatz werde wohl noch mehrere Stunden dauern, meinte der Sprecher. Für die Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, werde das Bezirksamt eine Notunterbringung organisieren. Zwei bettlägerige Menschen wurden vorübergehend ins Krankenhaus gebracht.

Erst am Dienstag hatte es im Hamburger Stadtteil #Rothenburgsort in einem Hochbunker gebrannt. Es gab eine explosionsartige Durchzündung von Rauchgas. 45 Menschen wurden verletzt. Anwohner mussten die Häuser verlassen. Auch am Freitag konnten die rund 400 Menschen immer noch nicht in ihre Wohnungen zurück. Ebenso warten der Baustatiker und die Brandermittler des Landeskriminalamtes weiterhin auf grünes Licht von der Umweltbehörde.

Quelle: merkur.de

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