Entspannung des Hochwassers in Braunschweig

Entspannung des Hochwassers in Braunschweig

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Während der Landkreis #Goslar schwer vom #Hochwasser betroffen ist, entspannt sich die Lage in #Braunschweig aktuell. Momentan arbeiten noch 11 Ortsfeuerwehren an vier Einsatzorten. 65 Einsätze ist die Feuerwehr seit heute Nacht gefahren. Bisher wurden 750 Sandsäcke verbaut. Weitere 7000 Sandsäcke sind befüllt und können bei Bedarf genutzt werden. Für Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin Sandsäcke für den Eigenbedarf vorgehalten. Diese können im Klärwerk Steinhof, Celler Heerstraße 337, rund um die Uhr abgeholt werden. Der höchste Wasserstand der Oker wird in Braunschweig indes in den frühen Morgenstunden am Donnerstag erwartet. Anwohnerinnen und Anwohner der ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete müssen damit rechnen, dass es zu hohen Wasserständen kommt. Wie weit der Pegel dort steigt, ist noch nicht absehbar. Die ausgewiesenen Grenzen der Überschwemmungsgebiete der Oker werden aller Voraussicht nach nicht erreicht. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger so weit wie möglich ihr Eigentum sichern sollen. Die ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete können Bürgerinnen und Bürger in einer Karte auf www.braunschweig.de einsehen. Für die anderen Fließgewässer (Schunter, Wabe, Mittelriede) ist der Hochwasserstand noch schwer vorhersehbar. Auch in den Einzugsgebieten dieser Flüsse können größere Überflutungen nicht ausgeschlossen werden. Auch hier werden die Bürgerinnen und Bürger von der Stadtverwaltung aufgerufen, ihr Eigentum zu sichern. Hinweise für Bürgerinnen und Bürger: Bei dringenden Hilferufen rufen Sie bitte die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 an. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, rufen Sie die Telefonnummer (05 31) 19 222 an. Bürger, die ihre Keller selbst trockenlegen können, sollen dies bitte tun. Bis zu einer Wasserhöhe von 10 cm ist dies bei längerer Wartezeit auf die Einsatzkräfte besser mit Wischlappen, Eimern und Kehrschaufeln möglich. Überflutete Straßen sind momentan zu akzeptieren und werden keinen Einsatz der Feuerwehr auslösen.

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