Dummer Jungenstreich in Hillerse sorgt für Großeinsatz der Polizei an Grundschule

Dummer Jungenstreich in Hillerse sorgt für Großeinsatz der Polizei an Grundschule

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Symbolbild. Foto: Sascha Kunhart

Hillerse (ots) – Für einen polizeilichen Großeinsatz sorgten zwei 10- und 12-jähriger Brüder am Freitagmittag an der Grundschule in Hillerse.

Gegen 12.20 Uhr wurde die Polizei von Schülern der Grundschule angerufen. Diese teilten den Beamten mit, dass zwei maskierte Personen gegenwärtig Schüler mit Waffen bedrohen würden. Daraufhin eilten zahlreiche Streifenwagen aus dem gesamten Landkreis zum Ort des Geschehens nach Hillerse.

Mehrere Beamte suchten nach ihrem Eintreffen das Schulgelände und -gebäude ab. Die wenigen Schüler, die sich überhaupt noch vor Ort befanden, wurden in die Sporthalle gebracht und dort von Lehrern und Polizeibeamten betreut. Die meisten Kinder waren aber ohnehin schon auf dem Heimweg oder zuhause.

Gegen 12.45 Uhr konnten anhand der Personenbeschreibung zwei 10 und 12 Jahre alte Brüder in der Nähe des Schulgeländes festgestellt werden. Diese räumten den Beamten gegenüber sofort ein, zu Hause einen Plan geschmiedet zu haben, in der Grundschule jemandem ein Handy „abzuziehen“. Hierzu habe man sich mit einer Spielzeugpistole und einem Taschenmesser bewaffnet und mit Schals maskiert. In der Schule sei man dann auf eine kleine Gruppe von Grundschülern getroffen. Zur beabsichtigten Raubtat sei es dann aber gar nicht gekommen, da die Schüler sofort weggelaufen seien und nach der Polizei gerufen hätten. Aus Angst vor der Polizei habe man sich dann ebenfalls schnell vom Schulgelände entfernt.

Die Brüder wurden nach ihrer polizeilichen Befragung in die Obhut ihrer Eltern übergeben. Die in der Schule betroffenen Kinder wurden nach Betreuung durch ein Kriseninterventionsteam und einen Notfallseelsorger des DRK ebenfalls an ihre Eltern übergeben.

Besonders hervorzuheben ist das besonnene und geschulte Vorgehen des Schul- und Lehrpersonals sowie die Zusammenarbeit mit den eingesetzten Polizeikräften.

Ob die Verursacher bzw. deren Erziehungsberechtigte die Kosten für den Einsatz tragen müssen, wird derzeit noch geprüft.

Original-Content von: Polizeiinspektion Gifhorn, übermittelt durch news aktuell

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