Drei Jugendliche sterben bei illegalen Autofahrten

Drei Jugendliche sterben bei illegalen Autofahrten

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Bei illegalen Autotouren sind in Niedersachsen in der Nacht auf Samstag drei Jugendliche ums Leben gekommen. In Visselhövede (Kreis Rotenburg) ist ein 17-Jähriger mit einem Audi, der er sich unerlaubt vom elterlichen Grundstück genommen hat, auf der Schwitscher Straße mit einem rechts am Fahrbahnrand abgestellten Kran-LKW kollidiert. Der Fahrer des Pkw wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen dem Rotenburger Krankenhaus zugeführt und verstarb dort letztlich an den Folgen seiner Verletzungen.

Im ostfriesischen Westrhauderfehn ereignete sich ein ähnlicher Unfall. Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 sind mittig über einen Kreisverkehr gefahren, kamen dabei links von der Fahrbahn ab und stürzten anschließend in einen Kanal. Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz, die von einem Brandeinsatz aus Ostrhauderfehn wieder kamen, alarmierten daraufhin weitere Kräfte. Die Feuerwehr aus Westrhauderfehn, die ebenfalls auf dem Rückweg aus Ostrhauderfehn war, die Feuerwehr Burlage, sowie die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr mit Tauchern der DLRG und der Rettungsdienst rückten kurze Zeit später an. Schon nach kurzer Zeit stand fest, dass zwei junge Männer in dem Mercedes saßen, für sie aber leider jede Hilfe zu spät kam. Die Männer konnten nur noch tot geborgen werden. Das Auto wurde mit dem Kran des Rüstwagens aus dem Wasser gehoben. Im weiteren Verfall kamen zwei Notfallseelsorger zum Einsatz. Nach diesem schrecklichen Einsatz, der nach rund zwei Stunden beendet werden konnte, kamen alle beteiligten Kräfte noch zu einer Andacht im Feuerwehrhaus Westrhauderfehn zusammen.

Original-Content von: Feuerwehr Landkreis Leer & Polizeiinspektion Rotenburg, übermittelt durch news aktuell

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