DHL reagiert auf Erpressungsversuch und gibt Hinweise

DHL reagiert auf Erpressungsversuch und gibt Hinweise

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Wie Sie wahrscheinlich aus aktuellen Medienberichten entnommen haben, wurde am vergangenen Freitag ein verdächtiges Paket in einer Potsdamer Apotheke abgegeben, die sich direkt am Potsdamer Weihnachtsmarkt befindet. Wie inzwischen bekannt wurde, steht dies im Zusammenhang mit einem Erpressungsversuch gegen DHL. Eine Sonderkommission der Polizei ermittelt bereits und wird unterstützt vom betroffenen Paketdienst mit allen notwendigen Informationen für eine schnelle Aufklärung.

Grundsätzlich ist jedoch nach Auskunft der Polizei festzustellen, dass Pakete nur dann eine Bedrohung darstellen können, wenn sie aktiv geöffnet werden. Den Kunden wird daher empfohlen, vorerst nur Sendungen von bekannten Absendern anzunehmen oder Sendungen, die man selbst bestellt hat. Momentan gibt es keine Hinweise der Ermittlungsbehörden, aus denen eine konkrete Bedrohung für die Annahme von Paketen hervorgeht. Gleichwohl halten die Sicherheitsbehörden weitere Sendungen des oder der Täter für möglich.

Anhaltspunkte für ein verdächtiges Paket sind:

  • fehlender oder unvollständiger Absender
  • auffällige Rechtschreibfehler
  • Flecken oder Verfärbungen am Paket
  • Drähte oder Auffälligkeiten am Paket

Im Übrigen sind Pakete bei DHL genauso sicher wie bei jedem anderen großen Paketdienstleister. Wir transportieren als Massendienstleister im Jahresdurchschnitt täglich mehr als 4 Millionen Paketsendungen, in der Vorweihnachtszeit an einzelnen Tagen bereits jetzt schon mehr als 7 Millionen Pakete. Es gilt zudem unverändert seit Jahrzehnten für uns das Postgeheimnis, das eine Kontrolle von Sendungsinhalten, die uns übergeben werden, grundsätzlich ausschließt.

Text: Sondermeldung DHL

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