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Lindau (Bodensee) – In den letzten Tagen sind im Landkreis Lindau lokal bis zu 70 Zentimeter Schnee gefallen. Aufgrund des starken Schneefalls gab es allein im Stadtgebiet Lindau etwa 70 Einsatzstellen. Landrat Elmar Stegmann hatte daher als Leiter der Katastrophenschutzbehörde am Sonntagnachmittag eine Lagebesprechung anberaumt, an der neben der Feuerwehr und Technischem Hilfswerk auch Vertreter des Lindauer Stadtverkehrs und des Regionalverkehrs teilgenommen haben. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse im Stadtgebiet Lindau und nichtgeräumter Gehwege und Haltestellen sowie der großen Gefahr von Schneebruch bei Bäumen wurde gemeinsam entschieden, dass eine sichere Schülerbeförderung zumindest am Montag nicht gewährleistet werden kann. Daher findet morgen im Stadtgebiet Lindau an allen Schulen kein regulärer Schulbetrieb statt. Eine Betreuung von Kindern, die trotzdem in die Schule kommen, ist gewährleistet. Im restlichen Landkreis Lindau werden die Schülerinnen und Schüler befördert. Allerdings weisen Stadt- und Regionalverkehr darauf hin, dass die gesamte Personenbeförderung je nach Witterungslage stark eingeschränkt sein wird.

Text: Stadt Lindau / Warnapp NINA

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Zürich. Bei einem Selbstunfall von einem Reisecar auf der A3W (Sihlhochstrasse) sind am frühen Sonntagmorgen (16.12.2018) über 40 Personen verletzt worden. Eine Person ist verstorben.

Kurz nach 4.15 Uhr ging die Meldung ein, dass am Ende der A3W Richtung Zürich ein Reisecar verunfallt sei. Die Rettungskräfte rückten umgehend mit einem Grossaufgebot aus. Gemäss ersten Erkenntnissen war der Car von Genua nach Düsseldorf unterwegs, als er aus noch unbekannten Gründen ins Schleudern geriet und mit einer Mauer kollidierte. Beim Unfall wurden eine Person tödlich, drei schwer und 41 leicht- bis mittelschwer verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen in die umliegenden Spitäler gebracht. Aufgrund des Unfalls ist die A3W in den entsprechenden Abschnitten komplett gesperrt und bleibt bis auf Weiteres unbefahrbar. Die Kantonspolizei Zürich rät die Unfallstelle grossräumig zu umfahren.

Die Unfallursache ist noch unklar und wird nun durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich abgeklärt.

Neben der Kantonspolizei Zürich stehen Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich im Einsatz.

Text/Foto: Kantonspolizei Zürich

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Bei einem Angriff auf den Straßburger Weihnachtsmarkt hat es am Dienstagabend mehrere Todesopfer und Verletzte gegeben. Zunächst war die Rede von zwei Todesopfer und mindestens elf Verletzten. Neusten Berichten zu folge, die sich auf den Bürgermeister von Straßburg beziehen, hat Roland Ries (Bürgermeister von Straßburg) vier Todesopfer bestätigt.

Der Angriff begann um etwa 20 Uhr, als ein bewaffneter Mann Schüsse auf Besucher des Weihnachtsmarktes eröffnete. Patrouillierende Soldaten haben ihn anschließend auf seiner Flucht durch einen Schusswechsel verletzt. Bislang fehlt von dem Täter jede Spur. Die Polizei und das Militär befinden sich weiterhin im Großeinsatz.

Soweit bekannt, ist eine Evakuierung der Innenstadt von Straßburg geplant. Die Bevölkerung soll die Innenstadt in Richtung Norden und keineswegs in Richtung dem Stadtteil Neudorf den Bereich verlassen. Weitere News folgen..

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In der Nacht zu Mittwoch ist in London ein Auto in eine Menschenmenge vor einer Moschee gefahren. Dies bestätigt die Metropolitan Police. Zwei Männer wurden demnach leicht verletzt, ein Mann schwer. Der Fahrer sowie die drei Insassen seien nach dem Zusammenprall geflüchtet. Ersten Ermittlungen zu folge sei es zu einer Auseinandersetzung gekommen, wobei islamistische Äußerungen fielen. Laut Polizei wird der Fall aber nicht als Terrorangriff eingestuft. Die Fahndung läuft.

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Um 2.16 Uhr wurde die die Einsatzleizentrale von Schutz & Rettung sowie die Stadtpolizei Zürich wegen einem Feuer beim Bahnhofplatz 1 alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gebäude in Vollbrand. Die meterhohen Flammen waren weitherum sichtbar. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren konnte schlimmeres verhindert werden. Trotzdem ist der Sachschaden immens. Über verletzte Personen ist bis anhin nichts bekannt.

Mit einem Grossaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst rückten die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung gemeinsam mit der Stadtpolizei zum gemeldeten Brand am Bahnhofquai 1 aus. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Dabei hatte sich das Feuer vom Dachstockbereich aus schnell ausgebreitet. Insbesondere im Bereich des Bahnhofquais griff das Feuer auf weitere Gebäudeteile über und richtete immense Schäden an. Mittels Autodrehleitern und Hubretter bekämpfte die Feuerwehr den Brand von mehreren Seiten aus. Dank dem schnell eingeleiteten Löschangriff konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Im Gebäude kam es zu zwei heftigen Explosionen. Mindestens ein Trümmerteil wurde rund 200 Meter durch die Luft geschleudert. Im Zuge der ersten Abklärungen fanden Polizisten ein zirka zwei Kilogramm schweres Metallstück einer Gasflasche an der Bahnhofstrasse. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei und Staatsanwaltschaft liegen keine konkreten Hinweise für ein Delikt vor. In der betroffenen Liegenschaft werden seit mehreren Monaten Bauarbeiten durchgeführt.

Da kurz nach Ausbruch des Feuers viele Passanten und Nachtschwärmer in der Stadt unterwegs waren, wurde innert kurzer Zeit dutzende Mal der Feuerwehrnotruf 118 und Notruf 117 der Stadtpolizei gewählt. Die Flammen waren weitherum sichtbar, so dass auch ausserhalb der Innenstadt Notrufe eingingen. Die Stadtpolizei sperrte das Gebiet grossräumig ab, um die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten. Das Ablöschen der Glutnester dauert bis zur Stunde an. Die Löscharbeiten gestalten sich aufwendig und schwierig, weil weite Teile des Gebäudes einsturzgefährdet sind.

Bei der Explosion erlitt ein in der Nähe des Gebäudes stehender Polizist ein Hörtrauma, welches im Laufe des Tages medizinisch abgeklärt wird. Aufgrund des grossen Schadenplatzes mitten in der Innenstadt, musste der Bahnhofplatz und umliegende Strassenabschnitte komplett gesperrt werden. Die Verbindungsunterführung vom Landesmuseum zur Rudolf-Brun-Brücke wird wegen einer erhöhten Einsturzgefahr des betroffenen Gebäudes bis auf weiteres gesperrt bleiben. Dem entsprechend rät die Stadtpolizei Zürich die Innenstadt insbesondere im Bereich Bahnhofplatz grossräumig zu umfahren. Es ist auch damit zu rechnen, dass der öffentliche Verkehr im Bereich des Hauptbahnhofs tangiert sein wird. Der Coop an der Bahnhofbrücke bleibt wegen den Einsätzen Rettungskräfte bis auf weiteres geschlossen.

Um das Feuer zu löschen, war eine Bündelung aller Kräfte nötig. Im Einsatz stehen nebst der Berufs- und Milizfeuerwehr sowie dem Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich, auch die Stützpunktfeuerwehren Wallisellen und Kloten. Im Weiteren auch die Stadtpolizei Zürich, die Verkehrsbetriebe sowie die Elektrizitätswerke im Einsatz.

Die genaue Brandursache des Grossbrandes ist noch unklar. Die weiteren Abklärungen werden durch die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Detektive der Stadtpolizei Zürich sowie die Brandermittler der Kantonspolizei Zürich vorgenommen. In diesem Zusammenhang sucht die Stadtpolizei Zürich Personen, die vor dem Brandausbruch am Bahnhofquai um zirka 2.15 Uhr verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben. Sie werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0444 117 117 bei der Stadtpolizei zu melden.

Text/Foto: Schutz & Rettung Zürich

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Berlin/Hannover – Erstmals waren deutsche Feuerwehrkräfte im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens bei einem Waldbrand im europäischen Ausland im Einsatz: Nun sind die 52 Angehörigen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nienburg (Niedersachsen) auf der Rückfahrt aus der schwedischen Region Dalarna. „Wir danken den Feuerwehrleuten, ihren Familien und Arbeitgebern sowie allen Organisatoren für die Bereitschaft und Flexibilität, durch die der deutsche Einsatz ermöglicht wurde“, erklären Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Karl-Heinz Banse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Niedersachsen. Das Königreich Schweden hatte über das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union Hilfe bei der Waldbrandbekämpfung angefordert und das deutsche Angebot aus Niedersachsen angenommen. Auch weitere Kräfte aus Bayern und Niedersachsen hatten auf Abruf bereit gestanden.

„Durch den vor Ort einsetzenden Regen war eine Verlängerung des Einsatzes vorerst doch nicht nötig“, erläutert LFV-Präsident Banse: „Der Austausch der Kräfte war bereits vorbereitet.“ Die niedersächsischen Feuerwehrangehörigen waren gemeinsam mit schwedischen Kräften im Einsatz und erfuhren unterschiedliche Taktiken wie Legen von Gegenfeuern oder „Ausblasen“ von Bränden durch Bombenabwürfe. Ziebs und Banse überzeugten sich selbst vor Ort von der guten Zusammenarbeit und der Funktionalität der mitgeführten Infrastruktur. Sie erlebten zudem die überwältigende Dankbarkeit der schwedischen Bevölkerung für den Einsatz der deutschen Kräfte.

„Ich bedanke mich ganz ausdrücklich beim Landkreis Nienburg, dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport sowie dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)“, bekräftigt DFV-Präsident Ziebs. „Dass das BBK alle Kosten des Einsatzes in Schweden trägt, bedarf einer besonderen Erwähnung. Auch der weitere Einsatz wäre somit möglich gewesen“, erläutert Ziebs. Lückenlos gewährleistet war zudem die Versicherung der Feuerwehrangehörigen im Auslandseinsatz.

Text: Deutscher Feuerwehrverband

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Berlin – Die seit Tagen wütenden Brände in Schweden an zeitweise um die 70 Brandherden haben solche Ausmaße angenommen, dass offiziell um Unterstützung aus anderen europäischen Ländern gebeten wurde. Auch aus Deutschland gibt es nun Unterstützung: Die Feuerwehrbereitschaft Nienburg aus Niedersachsen ist heute in Schweden angekommen und wird nach einer Erholungsphase ihre Arbeiten im Einsatzgebiet Dalarne aufnehmen. Insgesamt elf Feuerwehrfahrzeuge sind mit 53 Einsatzkräften unterwegs, um 1.600 Kilometer von Deutschland entfernt Hilfe zu leisten. Die Einheit ist so ausgerüstet, dass sie 96 Stunden autark auch mit Verpflegung versorgt ist. Ferner bereitet sich je eine weitere Feuerwehr-Einheit in Hannover sowie in Bayern vor, um auf Anforderung aus Schweden in dortige Einsatzgebiete zu starten.

„Es ist leider zu erwarten, dass der Einsatz länger dauern wird als die vorerst geplanten sieben Tage“, analysiert der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hartmut Ziebs. „Die Wetterlage soll sich wieder verschärfen, sodass die Brandgefahr weiter steigen soll.“ Der Deutsche Feuerwehrverband blickt als Interessenvertreter der deutschen Feuerwehren auf den Auslandseinsatz und sorgt in seinem Rahmen gemeinsam mit den Landesfeuerwehrverbänden in Niedersachsen und Bayern für Unterstützung.

„Die schwedische Regierung hat ja angekündigt, auf die aktuelle Erfahrung zu reagieren. Beim Aufbau entsprechender Maßnahmen können wir beraten und Kontakte herstellen“, so Ziebs. Langfristig könne man sich vorstellen, zum Beispiel die Beschaffung von Spezialwasserwerfern mit Raupenantrieb, die für die schwedischen Geländeverhältnisse geeignet seien, zu vermitteln. Auch die Einsatzplanung soll unterstützt werden: „Unzugängliches Gebiet kann mit Satellitenbildern erfasst werden. Dazu sind aber Spezialbilder von Radarsatelliten notwendig. Hier können wir mit dem Militär zusammenarbeiten“, zeigt der DFV-Präsident Möglichkeiten auf.

Den deutschen Hilfseinsatz aus den Bundesländern befürwortet man beim DFV: „Wir müssen in Europa helfen, und das klappt auch. Dank unserem System der Freiwilligen Feuerwehren können wir aus Deutschland Kräfte freisetzen, ohne uns selbst maßgeblich zu schwächen.“

Text: Deutscher Feuerwehrverband

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Ein Unbekannter hat in der belgischen Stadt Lüttich zwei Polizisten erschossen. Medienberichten zufolge nahm er nach der Schießerei mit der Polizei eine Geisel in einer nahe gelegenen Schule. Der Angreifer wurde mittlerweile von Sicherheitskräften „neutralisiert“, heißt es. Hintergrund und Motiv sind noch unklar. Wie die belgischen Medien auf Berufung der Polizei berichten, soll der Mann „Allahu Akbar“ gerufen haben. Die Polizei hat das nicht offiziell bestätigt.

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Im Schulzentrum von Mistelbach (Niederösterreich) ist am Mittwochnachmittag ein Schüler von einem Unbekannten mit einer Schrotflinte angeschossen worden. Ein Großaufgebot an Einsatzkräfte sucht derzeit nach dem Täter. Die Schule wurde weiträumig abgesperrt. Der Schüler schwebe laut einem Medienbericht von kurier.at nicht in Lebensgefahr.

Foto: instagram.com/polizei_im_bild/

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Den Haag. Im niederländischen Den Haag (dort sitzt unter anderem die niederländische Regierung) hat es am Samstagnachmittag wie die Polizei bestätigt eine Messerattacke gegeben. Ein verwirrter Mann, der der Polizei schon länger bekannt war, hat dort mehrere Menschen mit einem Messer verletzt. Als Einsatzkräfte versuchten, ihn mittels einem Schuss ins Bein zu stoppen. Doch die Kugel stoppte den Mann nicht, sodass eine Festnahmeeinheit Taser (Elektroschocker) einsetzen mussten. Bei dem Vorfall wurden insgesamt vier Menschen verletzt, darunter der Täter. Die Hilfe für die drei Opfer ist bereits in vollem Gange. Ein Trauma-Helikopter brachte ein mobiles Ärzteteam an Ort und Stelle. Der Verdächtige wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht und wird so schnell wie möglich verhört. Die Untersuchung der Umstände und des Motivs des Verdächtigen ist noch unklar. Ermittlungen dazu laufen bereits.

Foto: twitter.com/politie

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