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Sachsen-Anhalt

Am Freitag, den 21.09.2018, ist bei einem Brand in einer Wurstfabrik hoher Sachschaden entstanden. Nach bisherigem Ermittlungs- und Erkenntnisstand brach der Brand aus bislang ungeklärter Ursache gegen 04:10 Uhr im Bereich der Räucherei aus. Die Flammen griffen in weiterer Folge auf die Zwischendecke über. Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Zur konkreten Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Aufgrund der Löscharbeiten wird der Fahrzeugverkehr in Harsleben aus Richtung Quedlinburg kommend in Richtung Wegeleben und von dort weiter in Richtung B 81 abgeleitet. Aus Richtung Halberstadt kommend wird der Fahrzeugverkehr auf Höhe des Baumarktes „Bauking“ durch das Gewerbegebiet „Am Sülzegraben“ in Richtung B 81 abgeleitet.

Ergänzung: Die Straßensperrung in Harsleben konnte um 08:00 Uhr aufgehoben werden. Die Löscharbeiten wurden gegen 10:00 Uhr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text/Foto: Polizeirevier Harz

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Am späten Abend des 18. September vermelden die Einsatzkräfte aus Seehausen, die Brandsituation unter Kontrolle zu haben. Die Kreisstraße K1020 bei Seehausen bleibt vorerst gesperrt.

Einsatzkräfte der Feuerwehren haben in der Nacht durchgehend Glutnester im 50 Hektar umfassenden Waldbrandgebiet gelöscht. Diese Arbeiten werden auch am heutigen Tag weitergeführt. Die Feuerwehrleute haben im Wald viele entzündete Stubben entdeckt, die weiter beobachtet werden müssen.

Aufgrund der Gefährdungslage besteht bis auf Widerruf absolutes Betretungsverbot im gesamten Einsatzgebiet. Dieses Verbot gilt ab sofort, auch wenn eine optisch sichtbare Sperrung erst nach Beendigung der Löscharbeiten vorgenommen werden kann. Zur Sicherheit der Einsatzkräfte bleibt die K 1020 zwischen Abzweig B 189 und Ortslage Seehausen bis auf weiteres voll gesperrt.

Durch das Feuer sind in dem Waldgebiet Bäume teilweise bis in  6 Meter Höhe verbrannt, stellenweise hatte das Feuer auch bis zu 15 Meter hohe Baumkronen erfasst. In der Nacht und am Vormittag des 19. September sind jedoch keine neuen Flächenbrände aufgekommen.

Im Einsatz waren in der akuten Brandphase 228 Feuerwehrleute mit 75 Fahrzeugen. Nachdem der Brand am Abend weitestgehend unter Kontrolle war, wurden diese durch den Fachdienst Brandschutz Salzwedel abgelöst. Diese 73 Kameraden und weitere ca. 75 Feuerwehrleute anderer Einheiten übernahmen mit 15 Fahrzeugen den Dienst von 21:00 bis 03:00 Uhr. Danach übernahmen wieder Feuerwehren aus dem Landkreis Stendal die Tagschicht, bei der 129 Kameraden mit 15 Fahrzeugen aktiv waren.  Unterstützt wurden die Wehren durch 22 Mitglieder von Hilfsorganisationen, die 4 Fahrzeuge im Einsatz hatten.

Die Einsatzleitung lag in den Händen des Wehrleiters der Verbandsgemeinde Seehausen, Michael Märten. Zur Ablösung hat die Verbandsgemeinde am Morgen des 19. September einen Einsatzleitwagen des Landkreises Stendal angefordert. Landrat Carsten Wulfänger hat dem zugestimmt und zwei Kameraden entsandt, die ab 10:30 Uhr die Koordinierung der Kräfte vorort übernehmen.

Neben den Einheiten, die zur Brandbekämpfung am Einsatzort sind, ist auch die Deutsche Bahn vorort und prüft die Schäden an der Bahnstrecke Osterburg – Seehausen. Festgestellt wurde, dass elektrische Bahnanlagen durch das Feuer beschädigt worden sind. Die Bahnstrecke ist im betroffenen Bereich voll gesperrt.

Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth zeigte sich überwältigt von der schnellen und umfangreichen überregionalen Hilfe. So rief beispielsweise die Stadt Perleberg ohne eine offizielle Anforderung von sich aus an und bot Nachbarschaftshilfe an.

Im Einsatz waren neben den lokalen Wehren auch Feuerwehren aus Brandenburg, Stendal, Bismark, Tangerhütte, Tangermünde, Arneburg, Arendsee, Perleberg, Wittenberge und andere. Die Landespolizei unterstütze mit einem Wasserwerfer, einem Erkundungshubschrauber und einem Löschhubschrauber.

Angefordert wurden auch wieder der Bergepanzer und Wassertanks des ortsansässigen Dienstleisters für Brand- und Katastrophenschutz DiBuKa. Landwirtschaftliche Betriebe der Region rückten mit Tankwagen an und sorgten damit dafür, dass ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Die Forstverwaltung stellte zwei Waldbrandpflüge zur Verfügung.

Rüdiger Kloth bedankte sich bei allen Einsatzkräften sowie beim Versorgungszug der Johanniter Unfallhilfe, der die Brandbekämpfer unermüdlich versorgt hat. Und ebenso bei Landrat Carsten Wulfänger, der kurze Zeit nach der ersten Meldung zur Brandstelle geeilt war und mit seinen Erfahrungen in der Bewältigung von Katastrophen und Großschadenslagen die Einsatzleitung unterstützte.

Text/Foto: Landkreis Stendal

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Köthen. In der Nacht vom Sonnabend, 8. September, zu Sonntag, 9. September, ist ein 22-jähriger Mann in Köthen zu Tode gekommen. In diesem Zusammenhang wurden zwei Afghanen vorläufig wegen des Anfangsverdachts eines Tötungsdeliktes festgenommen. Die Befragungen und Ermittlungen dauern an und werden in alle Richtungen geführt. Anlass und konkrete Umstände des Geschehens sind derzeit noch nicht bekannt.

Text: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost

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Heute Nachmittag brannte zwischen Leiha (Saalekreis) und Pettstädt (Burgenlandkreis) ein 200.000 Quadratmeter großes Weizenfeld. Zwischenzeitlich musste die nahe gelegene Bundestraße 176 zwischen Leiha und Weißenfels gesperrt werden. Über 16 Feuerwehren waren mit zahlreichen Einsatzkräften aus dem Saalekreis und den Burgerlandkreis im Einsatz. Eine Wohnsiedlung konnte in letzter Sekunde durch eingesetzte Kräfte gerettet werden. Zwei Feuerwehrkameraden wurden dabei verletzt.

Text: Feuerwehr Weißenfels / Foto: twitter.com/MarVoi30/

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In der vergangenen Nacht kam es kurz nach Mitternacht zu einem schweren Unfall am Leißlinger Bahnhof. Ein junger Mann wurde dort von einem Zug erfasst und verlor dabei sein Leben. Mehrere Schüler sowie Gäste einer Abi-Feier mussten diesen schrecklichen Unfall hautnah miterleben. Aufgrund dieser Ereignisse galt es von den knapp 200 Beteiligten circa 40 durch den Rettungsdienst sowie zahlreichen Notfallseelsorgern zu betreuen. Hierfür musste für den Rettungsdienst Großalarm ausgelöst werden, die MANV-Stufe 3 (Massenanfall von Verletzten/Betroffenen). Mehrere Einsatzabschnitte wurden gebildet, Bereitstellungsräume wurden eingerichtet. Die Bahnstrecke war für drei Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren 100 Einsatzkräfte.

Text/Foto: Feuerwehr Weißenfels

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Salzwedel. Um 20:53 Uhr ging im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel die Meldung ein, dass es zu einem Brand im Bereich der Rückseite der Sankt-Georg-Straße gekommen ist. Vor Ort wurde festgestellt, dass dort eine Werkshalle nebst Anbau brannte, welche von einer Baufirma genutzt wird. In der Halle befanden sich mehrere Firmen-/Privatfahrzeuge und Materialien welche im Straßenbau Verwendung finden. Bei den Fahrzeugen handelt es sich nach bisherigen Ermittlungsstand um einen VW T4, einen Ford Transit, einen Radlader, einen Gabelstapler, zwei Anhänger, einen privaten Pkw, einen privater Ford-Transporter und einen Wohnwagen. Der Gesamtschaden wurde bislang auf ca. 400.000 EUR geschätzt. Der Brandort ist z.Z. beschlagnahmt. Zur kriminaltechnischen Brandursachenermittlung wird ein Gutachter hinzugezogen. Sie erfolgt entsprechend der Möglichkeit, das Gebäude zu betreten. Hinweis auf eine Brandursache gibt es bisher nicht, die Ermittlungen gehen in alle Richtungen und dauern an.
Der Brand wurde durch Kameraden der Feuerwehren aus Salzwedel, Pretzier, Ritze, Mahlsdorf, Brietz und Klötze bekämpft. Um 20:47 Uhr ging die Brandmeldung in der Rettungsleitstelle ein, um 22:45 Uhr war das Feuer weitestgehend gelöscht und danach erfolgten Restlöscharbeiten.
Zeugen welche in dieser Sache Hinweise geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel (‚ 03901 848-0) zu melden.

Text: Polizei Sachsen-Anhalt

 

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In der vergangenen Nacht und am heutigen Vormittag wurde der Polizei mitgeteilt, dass einzelne Joghurtprodukte der Marke „Ehrmann“ in Supermärkten und Lebensmitteldiscountern in Halle (Saale) sowie in Bitterfeld durch unbekannte Täter verunreinigt worden seien.

Daraufhin wurden bereits o.g. Lebensmittel aus zwei speziell genannten Filialen untersucht bzw. zum Teil sichergestellt. Bei ersten Untersuchungen wurde in einem Einzelfall festgestellt, dass eine nur unter bestimmten Umständen gesundheitsschädliche Substanz von außen in ein Produkt eingebracht wurde. Augenscheinlich wurde dazu die Umverpackung beschädigt.

Die Bevölkerung wird zu äußerster Vorsicht aufgerufen!

Der Hersteller weist darauf hin, dass die betroffenen Produkte selbst einwandfrei ausgeliefert wurden und erst im Markt manipuliert worden sein könnten. Verbraucher werden daher aufgefordert, besonders auf Beschädigungen der Produktverpackungen zu achten. Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren. Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, werden sie gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Für Hinweise und Fragen aus der Bevölkerung ist die Polizei unter der Telefonnummer 0345/224-1569 erreichbar.

Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd

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#Weddersleben, LK Harz – Am heutigen Vormittag, 11.07., wurde die #Polizei über eine Bedrohungslage in der Bahnhofstraße in Weddersleben unterrichtet. Ein 28-jähriger aus dem Ort soll nach innerfamiliären Streitigkeiten mindestens ein Familienmitglied mit einer Waffe bedroht haben. Danach soll sich der Mann in seinem Zimmer des Wohnhauses verschanzt haben.

Aufgrund der Gefährdungslage wurden Beamte des Spezialeinsatzkommandos hinzugezogen. Vor Ort bestätigte sich die Lage.

Die Spezialkräfte betraten in der Folge das Haus, indem sich noch zwei weitere geschädigte Angehörige befanden. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete der Betroffene unmittelbar nach Betreten des Obergeschosses seine Zimmertür und schoss mit einer automatischen Kriegswaffe auf die eingesetzten Kräfte. Dabei wurde ein 27-jähriger SEK-Beamter durch einen Schuss schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Daraufhin erwiderten die Beamten das Feuer, wobei der Angreifer getötet wurde.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord – Pressemitteilung Nr.: 066/2017

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#Magdeburg. In der Maxim-Gorki-Straße haben in der Nacht zum Montag bislang unbekannte Täter an einem Autohaus Scheiben  eingeworfen, Böller gezündet sowie die Fassade beschmiert.

Gegen 23:25 Uhr vernahm ein Mitarbeiter, der sich im Autohaus aufhielt, klirrende Geräusche. Als er aus dem Fenster sah stellte er 10-15 vermummte und schwarz gekleidete Personen fest, die in Richtung Gerhart-Hauptmann-Straße liefen. Als er sich zum Ausgang an der Rückfront des Gebäudes begab, hörte er einen ohrenbetäubenden Knall. An der Eingangstür hatten die Unbekannten einen Böller gezündet, der auch Schäden an der Fassade verursachte.  Bei der Inaugenscheinnahme des Tatortes wurde festgestellt, dass alle Scheiben des Firmengebäudes an der Front zur Maxim-Gorki-Straße beschädigt waren. Die Scheiben wiesen faustgroße Einschlagstellen auf. Unterhalb der Fenster ist die Fassade mit den Schriftzügen „Solidarität mit den Gefangenen des G 20“ und „Rache für die Verletzten von G 20“ beschmiert worden. Neben dem Gebäude standen zwei Kundenfahrzeuge (BMW) mit eingeschlagenen Scheiben.  Der entstandene Sachschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt. Es ist ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet worden. Da von einer politischen Motivation auszugehen ist, werden die Ermittlungen im Staatsschutzbereich geführt.

Polizeirevier Magdeburg – Pressemitteilung Nr.: 259/2017

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#Naumburg. Aufgrund einer Bombendrohung (laut Mitteldeutsche Zeitung), wurde am Freitagabend das Naumburger Kirschfest aus Sicherheitsgründen evakuiert. Da sich auf dem gesamten Festgebiet mehrere tausend Gäste befanden, entschied die Feuerwehr-& Rettungsdienstleitung vor Ort, einen Großalarm aller Rettungsdiensteinheiten des Landkreises außer Dienst (SEG NORD + SEG SÜD) durchführen zu lassen, mit dem „Zusatz Bereitstellung“ auf dem Parkplatz Landratsamt Burgenlandkreis/Naumburg.

Im Einsatz vor Ort waren:
FF Weißenfels mit MZF (Notarzt-Zubringer/LNA)
Freiwillige Feuerwehr Naumburg
FF Sössen (ELW 2/ Landkreis Einsatzleitwagen)
SEG Süd (ELW, GW-San, Orgleiter, 4x RTW))
SEG Nord (ELW, GW-San, Orgleiter, BHP 50, 2x RTW, 2x MTW)
DRK SEG – NORD Verletztentransportgruppe Zeitz (Orgleiter, 3x RTW)
Kreisbrandmeister
Landrat Burgenlandkreis & Sachgebietsleiter Brandschutz
Polizei + Bereitschaftspolizei

Text: Freiwillige Feuerwehr Weißenfels

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