Kategorie:

Wilhelmsburg

Tatzeit: 15.10.2016, 22:25 Uhr Tatort: Hamburg-Wilhelmsburg, Veringstraße

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem unbekannten Täter, der am späten Samstagabend einen 54-jährigen Mann mit einem Messer in der Veringstraße verletzt hat. Das zuständige Landeskriminalamt 183 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der unbekannte Täter war nach bisherigem Ermittlungsstand mit dem 54-jährigen Türken in einer Spielhalle aus nicht bekannten Gründen in einen zunächst noch verbalen Streit geraten. Dieser verlagerte sich dann jedoch auf den Gehwegbereich vor der Spielhalle. Hier zog der Täter plötzlich ein Messer und verletzte den 54-Jährigen damit am Oberkörper. Der unbekannte Mann flüchtete in der Folge in Richtung Fährstraße. Die eingeleitete Sofortfahndung mit 6 Funkstreifenwagen führte bislang nicht zu seiner Festnahme.

Der 54-jährige Türke wurde nach Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.

Der unbekannte Täter kann wie folgt beschrieben werden:

– Männlich – Südländisches Erscheinungsbild – Ca. 45 Jahre – Schlanke Figur – Schnauzbart – Bekleidet mit einem langen schwarzen Mantel
Zeugen, die Angaben zu dem Mann machen können oder die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter 040 / 4286-56789 zu melden.

0 Kommentar
FacebookTwitterGoogle +

Morgen Vormittag, am 8. September werden von 10:15 – 10:20 Uhr im Tidegebiet der Elbe die Sturmflutsirenen getestet. Dieser Probealarm findet jedes Jahr statt, um die Bevölkerung auf den Ernstfall vorzubereiten. „Der Probebetrieb dient neben einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagen auch dazu, das Sirenensignal – ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton – in Erinnerung zu rufen und auf die in Kürze beginnende Sturmflutsaison hinzuweisen“, sagt Bernd Krösser, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport und Leiter der Katastrophenabwehr. Bei einer Sturmflut fordert der Signalton die Bevölkerung auf, die Rundfunkgeräte einzuschalten und auf die örtlichen Durchsagen zu achten. In Hamburg sind derzeit knapp 70 Motorsirenen und 70 moderne Hochleistungssirenen in Betrieb. Das Sirenenwarnnetz soll in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden.

901645838-sirenen-alarm-bayern-1yHUBngpGZef

Eine erhöhte Sturmflutgefahr besteht vor allem vom 15. September bis 31. März. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, stehen spezielle Informationsbroschüren mit Verhaltensregeln zur Verfügung. Diese werden in den betroffenen Stadtteilen verteilt, liegen in den Bezirksämtern Mitte, Harburg, Altona und Bergedorf aus und können unter www.hamburg.de/katastrophenschutz heruntergeladen werden. Sie sind in mehreren Sprachen erhältlich.

KatWarn

(c)KatWarn

Parallel zum diesjährigen Sirenenprobealarm wird die Behörde für Inneres und Sport auch eine Testwarnung über das Katastrophenwarnsystem KATWARN senden. Registrierte Nutzer werden so per App, SMS oder E-Mail über akute Gefahrenlagen in ihrer Umgebung informiert. Besonders für Menschen mit Hörbehinderungen ist KATWARN ein wichtiges Medium zur Warnung und Information. KATWARN steht als App kostenlos für das iPhone (ab iOS 5) sowie Android-Smartphones (ab Version 2.3.3) zur Verfügung. Darüber hinaus kann man sich auch mit der Postleitzahl, für die gewarnt werden soll, bei KATWARN per SMS anmelden. Pro Mobilfunknummer kann derzeit nur eine Postleitzahl angegeben werden. Weitere Informationen über das Katastrophenwarnsystem KATWARN und die KATWARN-App können im Internet unter www.katwarn.de abgerufen werden.

Feuerwehr Hamburg

0 Kommentar
FacebookTwitterGoogle +

Die Schulleiterin einer Gewerbeschule in Wilhelmsburg teilte der Polizei mit, dass mehrere Schülerinnen ihrer Schule von Männern bedrängt und zum Teil auf sexueller Basis belästigt worden seien. Das Landeskriminalamt 183 hat die Ermittlungen übernommen.

Die Schülerinnen sollen auf dem Weg zum Bahnhof Wilhelmsburg von einzelnen Männern aber auch kleinen Gruppen im Vorbeigehen durch Mimik zum Küssen aufgefordert worden sein. Außerdem sollen sie anzügliche Bemerkungen gemacht und die jungen Frauen auf unterschiedliche Art und Weise belästigt haben. Der Cop4U sprach in der Schule mit weiteren Schülerinnen, die ähnliche Vorfälle beschrieben. Eine Schülerin sprach davon, auf dem Weg nach Hause im Hauptbahnhof von Männern, die ihr gefolgt waren, an eine Wand gedrückt worden zu sein. Andere Männer hätten daneben gestanden und laut gelacht. Weitere ähnliche Vorfälle wurden beschrieben, die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern an.

Die Polizei Hamburg führt Präsenzmaßnahmen vor Ort durch.

0 Kommentar
FacebookTwitterGoogle +

Hamburg (ots) – Zeit: 06.10.2015, 16:40 Uhr – 19:50 Uhr Ort: Hamburg-Wilhelmsburg, Dratelnstraße

Auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft kam es nach einem tätlichen Streit unter Bewohnern gestern Abend zu mehreren Polizeieinsätzen. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt für die Region Harburg (LKA 18) geführt.

Um 16:40 Uhr eskalierte ein Streit in einem Toilettencontainer zwischen einem 18-jährigen Afghanen und einem 17-jährigen Albaner. Jeweils etwa fünf Landsleute der beiden Kontrahenten beteiligten sich an der körperlichen Auseinandersetzung, bei der dem 18-Jährigen eine Kopfverletzung zugefügt wurde. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Genaue Einzelheiten zum Tatablauf sind derzeit noch nicht bekannt. Die Beamten stellten einige Mobiliarteile als potentielle Schlagwerkzeuge sicher.

Gegen 18:00 Uhr kam es erneut zu einer Auseinandersetzung zwischen Albanern und Afghanen. Beim Eintreffen der Polizei wurden noch etwa 30 aufgebrachte Bewohner angetroffen; eine Schlägerei war für die Beamten nicht mehr feststellbar. Mit dem Erscheinen der Einsatzkräfte beruhigte sich die Situation. Die Polizisten erhielten jedoch den Hinweis, dass ein Albaner zwei Afghanen mit einer Schusswaffe bedroht haben soll. Die Beamten identifizierten einen 22-Jährigen als Tatverdächtigen und nahmen ihn vorläufig fest. Zudem zwei weitere 21 und 22 Jahre alte Landsleute, die ebenfalls mit dieser Waffe gedroht bzw. sie in Verwahrung genommen haben sollen. Anschließend wurde mit einem Sprengstoffhund nach der Waffe gesucht, die jedoch nicht aufgefunden wurde.

Bei dieser körperlichen Auseinandersetzung erlitt ein 27-jähriger Afghane eine Platzwunde am Arm und musste ebenso im Krankenhaus behandelt werden, wie ein 23-jähriger Landsmann mit einer Prellung am Sprunggelenk. Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (23, 44) erlitten gleichfalls Prellungen.

Die drei Beschuldigten wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Gegen 19:50 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei auf ein Zelt aufmerksam, in dem eine Matratze brannte. Die Beamten konnten das Bett ins Freie ziehen und löschen. Das Zelt wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen; ein 18-jähriger Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasinhalation und konnte nach ambulanter Behandlung durch Rettungskräfte entlassen werden.

Die Polizei setzte insgesamt etwa 50 Beamte ein.

0 Kommentar
FacebookTwitterGoogle +

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, wenn Sie aber möchten, können Sie dies auch ablehnen. Akzeptieren

Datenschutz- und Cookie-Richtlinie