Bombe im Stadtteil Vahrenheide erfolgreich entschärft

Bombe im Stadtteil Vahrenheide erfolgreich entschärft

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Die im Hannoverschen Stadtteil Vahrenheide gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwochabend erfolgreich entschärft worden. 708 Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen, Polizei und Feuerwehr waren bis in die Nacht im Einsatz, um die Maßnahme erfolgreich umzusetzen.

Im Zuge von Bauarbeiten wurde am frühen Mittwochnachmittag im Kreuzungsbereich Ikarusallee – Alter Flughafen  eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit einem mechanischen Aufschlagzünder gefunden, die noch am Abend unschädlich gemacht werden musste. Hierzu war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Metern um den Fundort zu evakuieren. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 10.000 Bürgerinnen und Bürger im hannoverschen Norden, die aufgefordert wurden, ihre Häuser und Wohnungen um 20:00 Uhr zu verlassen.

Insgesamt suchten 621 Bürgerinnen und Bürger die Betreuungsstelle in der Herschelschule im Großen Kolonnenweg auf. 56 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Um 23:17 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Bombe konnte um 23:53 Uhr unter Zuhilfenahme einer sogenannten Raketenkralle entschärft werden.

Claus Lange, der Leiter der Feuerwehr Hannover, zeigte sich nach Abschluss der Entschärfung zufrieden mit dem Verlauf der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme: „Trotz des uneinsichtigen Verhaltens einiger weniger Personen konnte die Evakuierung zügig abgeschlossen und die Sperrungen über eine Stunde vor der geplanten Zeit aufgehoben werden. Hierfür möchte ich den von der Evakuierung betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern und den vielen überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ausdrücklich danken.“

Vom Beginn des Einsatzes bis zum Abschluss der Maßnahmen waren die Einsatzkräfte mehr als 12 Stunden im Einsatz. Eingesetzt waren insgesamt 708 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, DLRG, Polizei und dem  Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Beim Bürgertelefon gingen bis um 00:30 Uhr 1647 Anrufe ein.

Text/Foto: Stadt Hannover

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