Blindgängerverdacht Vahrenwald: 50.000 Menschen betroffen – Maßnahme auf 7. Mai

Blindgängerverdacht Vahrenwald: 50.000 Menschen betroffen – Maßnahme auf 7. Mai

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Die fortgeführten Sondierungen auf dem Grundstück in der Wedelstraße im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald sowie auf einer weiteren nahegelegenen Fläche haben den Verdacht erhärtet, dass es sich an mehreren Verdachtspunkten um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Verdachtspunkte müssen jedoch geöffnet werden. Dafür sind am Sonntag, 7. Mai, die Einrichtung eines Sicherheitsbereichs und eine damit verbundene Evakuierung erforderlich. In den sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt Hannover über das Twitter-Profil @hannover mit dem Hashtag #hannbombe sowie auf der Facebookseite facebook.com/lhhannover. Die Nutzer der Warn-App KATWARN werden innerhalb des Sicherheitsbereiches über den Beginn der Evakuierung und das Ende der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme informiert.

Im Zuge von bauvorbereitenden Maßnahmen auf einem Baugrundstück in der Wedelstraße erfolgten großflächige technische Sondierungen, bei denen die Kampfmittelverdachtspunkte lokalisiert wurden. Bei Luftbildauswertungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) im Umfeld des betroffenen Baugrundstückes hatten sich weitere Verdachtspunkte auf nahegelegenen Flächen ergeben. Bei den bis zum jetzigen Zeitpunkt fortgeführten Sondierungen bestätigte der KBD, dass sich der Verdacht auf mögliche Bombenblindgänger an mehreren Punkten erhärtet hat, so dass eine vollständige Freilegung erforderlich wird.

Rund 50.000 Menschen leben innerhalb des Sicherheitsbereiches

Auf Basis der jetzt vorliegenden Erkenntnisse erfolgt die Einrichtung des Sicherheitsbereiches zur Entschärfung der möglichen Bombenblindgänger. Innerhalb des Sicherheitsbereiches leben zirka 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Radius ist im östlichen Radius verkleinert worden

Auf einer östlich des Baugrundstückes Wedelstraße gelegenen Fläche konnte aufgrund der Ergebnisse der technischen Sondierung ein Kampfmittelverdacht ausgeschlossen werden, aus diesem Grund wurde eine Verkleinerung des Sicherheitsbereiches in Teilbereichen möglich.

Betroffene Einrichtungen

Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind weiterhin die Stadtteile Vahrenwald, List und Nordstadt. Besondere Einrichtungen innerhalb des Sicherheitsbereiches sind unter anderem sieben Alten- und Pflegeeinrichtungen, die Sophienklinik, das Conti-Werk Vahrenwald, der üstra-Busbetriebshof Vahrenwald, die Zentrale Polizeidirektion Hannover, die Polizeiinspektion Ost sowie auch die Feuer- und Rettungswache 1.

Mehrsprachige Informationsblätter werden am 22. April verteilt

Für die Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme werden alle im gültigen Sicherheitsbereich betroffenen Haushalte am Samstag, 22. April, mit mehrsprachigen Informationsblättern in deutscher, englischer, russischer, türkischer und polnischer Sprache sowie über die Warn-App KATWARN informiert. Die Verteilung der Informationsblätter führen zirka 200 Helfer von DLRG, THW sowie von den Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover durch.

Stadt Hannover

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