Bei Großbrand in Helmstedt: Feuerwehrfrau von Gaffer angegriffen – mögliche Brandstiftung

Bei Großbrand in Helmstedt: Feuerwehrfrau von Gaffer angegriffen – mögliche Brandstiftung

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Helmstedt (ots) – Im Falle des am Samstagabend in der Helmstedter Innenstadt in Brand geratenen Mehrfamilienhauses (wir berichteten) geht die Polizei mittlerweile von Brandstiftung aus. In diesem Zusammenhang ist ein 28 Jahre alter Helmstedter vorläufig festgenommen worden. Zeugen hatten am Samstagabend Einsatzkräften der Polizei Hinweise auf einen Bewohner des Hauses gegeben, der für den Brand verantwortlich sein könnte. Die Beamten hatten den Helmstedter in unmittelbarer Nähe des Brandortes angetroffen und zu ersten Befragungen mit zur Dienststelle genommen. Erste Ermittlungen gegen den 28 Jährigen haben den dringenden Tatverdacht erhärtet. Der Mann schweigt bislang zu den Vorwürfen. Er soll im Laufe des Sonntags dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Wie am Samstagabend weiter bekannt wurde, ist eine 56 Jahre alte Feuerwehrfrau der Freiwilligen Feuerwehr Mariental von einem derzeit unbekannten Mann tätlich angegriffen worden. Die Kameradin der Freiwilligen Feuerwehr war im Rahmen des Brandes mit Absperrmaßnahmen in der Straße Braunschweiger Tor, Ecke Wohldamm beauftragt, als sie gegen 19.00 Uhr dem Unbekannten den Weg zum Brandobjekt verwehrte. Dieser wollte der Anweisung nicht Folge leisten und attackierte die Feuerwehrfrau. Daraufhin führte die Kameradin der Feuerwehr mit Unterstützung weiterer Feuerwehrkräfte den Mann aus dem Gefahrenbereich. Danach entfernte sich der Unbekannte. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Einsatzkräfte der Feuerwehr eingeleitet und bittet Zeugen des Vorfalls, sich bei der Polizeiwache in Helmstedt, Rufnummer 05351/521-0 zu melden.

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