400 Tiere durch Tierschutz gerettet – Polizei ermittelt

400 Tiere durch Tierschutz gerettet – Polizei ermittelt

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Gifhorn (ots) – Am Samstagnachmittag, gegen 16:20 Uhr, teilte ein Anwohner der Celler Straße in Gifhorn mit, dass sich auf einem Grundstück eine Schlange befinden würde. Nachdem die Schlange, eine Kornnatter, zunächst in einem Eimer gesichert wurde, machten sich die Beamten auf die Suche nach dem Eigentümer. Dabei wurde auf einem Grundstück an der Bismarckstraße eine Vogelvoliere mit ca. 150 Kleinvögeln und mehreren Käfigen, mit diversen Meerschweinchen, Ratten, Kaninchen uä darin, festgestellt. In einem kleinen umzäunten Bereich auf dem Hof befanden sich drei Hunde. Als der Eigentümer am Ort erschien, konnte auch die Wohnung in Augenschein genommen werden. Darin befanden sich, neben einem weiteren Hund, mehrere Käfige, Terrarien und Aquarien mit diversen Kleintieren, darunter auch weitere Schlangen. Die hygienischen und gesundheitlichen Zustände waren teils katastrophal, so befanden sich auch tote Tiere in den Käfigen. Unter Mithilfe der Tierschutzvereine Ribbesbüttel, Vollbüttel, Braunschweig, Wolfsburg und Isenhagener Land sowie des NABU konnten alle Tiere aus der Wohnung befreit werden. Es handelte sich um ca. 400 Kleintiere, darunter auch viele Jungtiere.

Gegen den Eigentümer, einen 54 jährigen Gifhorner, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Original-Content von: Polizeiinspektion Gifhorn, übermittelt durch news aktuell

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