20.000 Quadratmeter Waldbrand: 300 Einsatzkräfte vor Ort

20.000 Quadratmeter Waldbrand: 300 Einsatzkräfte vor Ort

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ALTDORF, LKRS. LANDSHUT: Wie bereits unten im Text gemeldet wurde am Freitagnachmittag ein größerer Brand im Waldgebiet Buchholz mitgeteilt. Der Löscheinsatz eines Großaufgebots zahlreicher Feuerwehren ist vorläufig beendet. Die Löscharbeiten des großflächigen Brandes erstreckten sich bis in die Nacht hinein. Gegen 23.30 Uhr meldete der zur Überwachung aus der Luft eingesetzte Polizeihubschrauber, dass derzeit keine weiteren Glutnester mehr festzustellen sind. Daraufhin wurde das Großaufgebot der Feuerwehr sukkzessive reduziert. Der Einsatz konnte gegen 01.00 Uhr vorläufig beendet werden. Am Samstag (21.04.2018) ab ca. 08.00 Uhr wird von der Feuerwehr noch eine umfassende Nachkontrolle durchgeführt.

Insgesamt waren ca. 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 37 des THW sowie 25 des Rettungs- und Betreuungsdienstes (u.a. zur Verpflegung der Einsatzkräfte) im Rahmen der Brandbekämpfung vor Ort. Der Gesamteinsatz wurde von Kreisbrandinspektor Karl Hahn geleitet.

Bei den polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache ergaben sich erste Hinweise auf fahrlässige Brandstiftung. Entsprechende Spurensicherungsmaßnahmen wurden veranlasst. Nähere Angaben hierzu können zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht gemacht werden.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kripo Landshut geführt.

Gegen 16.45 Uhr wurde die Einsatzzentrale des PP Niederbayern über Notruf über einen Waldbrand im Waldgebiet Buchholz verständigt. Die Löscharbeiten durch zahlreiche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort laufen. Da sich die Brandstelle über einige hundert Quadratmeter in unwegsamem Gelände erstreckte, wurden die Löscharbeiten durch zwei Polizeihubschrauber unterstützt. Es unterstützte ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und eine Maschine mit Löschbehälter.
Eine Gefahr für Menschen oder Wohnanwesen bestand bzw. besteht nicht. Die Löscharbeiten sind zwischenzeitlich soweit fortgeschritten, dass Löscharbeiten von der Luft aus nicht mehr erforderlich sind. Die Überwachung mit Wärmebildkamera durch die Polizeihubschrauberstaffel wird noch fortgesetzt.

Text: Polizei Niederbayern

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